Fashion Week Berlin Tag 2

Mister Matthew Matthias Maus Show Fashion Week Berlin Dreh mit der Morgenpost Fashionblogger Dresden

Zugeben: Es ist sehr schwer nach einem 20 Stunden Tag einzukehren, um sich dann an den Laptop zu setzten, Film- und Bildmaterial auszuwerten und den Artikel zum erlebten Tag zu schreiben. Aber man zwinkt sich quasi selber, denn man weiß, dass an dem anderen Ende der Leitung ein Leser sitzt, den es interessiert und liest. Also lieber Leser. Ich sitze hier mit halb offenen Augen, Feuchtigkeits Maske im Gesicht, neben mir ein Glas Wasser und schreibe den Text und bearbeite die Bilder.

Tag 2 auf der Fashion Week Berlin war für mich der anstrengendste. Gleich am frühen Morgen bin ich aufgestanden, Frühstück im Bäcker um die Ecke, bekleidet mit Jogginghose, was nicht viel mit dem Glamour der Fashion Week zu tun hatte, danach fertig machen im Bad. Denn die Premium Berlin rief mich, sogar so laut, dass sich meine Jogginghose aus Angst in Luft auflöste, als sie das hörte.

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So holte mich Luise mit dem Auto ab und wir fuhren gerade Wegs zu den Hallen der Premium Messe. Ein ausgiebiger Besuch auf der Premium Messe für Contemporary High-Fashion Brands steht an. Hier soll gedreht, interviewt und entdeckt werden. Mit über 1.800 up und coming Premium-Labels stellt die Premium Berlin einen großen Teil der Berliner Fashion Week dar. Doch wie schaut es hinter den Kulissen aus? Was denken die Designer und Verkäufer selbst? All das habe ich die Anwesenden Leute gefragt und gemeinsam mit der Morgenpost mit einer Filmkamera festgehalten.

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Ihr könnte euch nicht vorstellen wie viele Visitenkarten man in kurzer Zeit austauschen kann. Wahrlich interessant wen man alles trifft, kennen lernt und was man für Geschichten hört. So eine kleine Info nebenbei in einem Gespräch: “Wir produzieren in Madagaskar, da hier keine Zollgebühren anfallen, würden wir in China produzieren, müssten wir ganze 12€ Zollgebühren blechen.” Oha! Dachte ich mir. Es gibt tatsächlich Ländern, in denen man noch günstiger produzieren kann, als in China. Da habe ich nicht schlecht gestaunt! Natürlich habe ich die Menschen auch zu den aktuellen Trends für Frühjahr und Sommer 2015 befragt. Doch wahrlich niemand konnte mir eine klare Antwort verschaffen. Es wurde viel drumherum geredet. Leute, kommt auf den Punkt! Am Mittwoch (21.01.15) bin ich noch auf zwei weiteren Messen, die Seek und die Panorama). Auch hier werde ich mich mit Kamera ins Getümmel stürzen um euch relativ Hautnah mitzunehmen, in den kunterbunten (aber von schwarz durchzogenen) Zirkus der Mode.

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Dann ging es gegen 16 Uhr rasch zur Show von Matthias Maus, auf der ich laufen sollte. Wir standen nahezu nur im Stau und brauchten mit einigen Umwegen knapp eine Stunde von der Premium zur Show. Hier kam ich aber mit kaum Verspätung an. Im Auto hatte ich ein tolles Gespräch mit Luise von der Morgenpost. Wir stellten fest, dass die Mode Welt und vor allem die Fashion Week deutlich weniger Glamourös und Luxuriös ist, als man es sich vorstellt, als es in Film und Fernsehen gezeigt wird. Doch woran liegt das? Das liegt daran, dass man sich wirklich wahnsinnig (!) doll anstrengen muss um im Mode Universum Fuß zu fassen. Egal als was. Ob als Model, als Designer, Blogger oder Fotograf. Hier wird einfach Durchhaltevermögen, Disziplin, unglaublicher Fleiß eine starke Präsens und ein gutes Marketing nicht verlangt, sondern als verständlich angesehen. Was einer seits gut ist, um die Möchtegern zumindest wirtschaftlich aus diesem Universum heraus zu halten, andererseits schlecht für Menschen, welche sich wirklich der Welt anschließen wollen und Berge versetzten wollen, so wie ich das will.

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Bei der Show angefangen wurde natürlich erstmal die Lage ausführlich gecheckt. Gegen 17 Uhr fand die Probe statt, die Lauf Probe, bei der jedes Model einmal laufen muss + dem Final Walk.  Das machte Spaß! Doch später wurde es ernst. Auch hier begleitete mich Luise von der Morgenpost und Tony von Maratony Arts #TeamMatthew und schoss Bilder für meinen Blog. Hier hab ich euch via Kamera mit hinter die Kulissen genommen und mich beim Haare Make Up, Vorbereitung allgemein, sowie Umziehen (ja bis zur Unterhose ist es zusehen!) filmen lassen! Ich habe ein kleines Interview mit dem Designer geführt, indem er mir verriet, was seine Inspiration für die Kollektion war. Außerdem führten wir ein bisschen Small Talk.

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Das Outfit was ich tragen durfte, war ein Oberteil aus Pailletten und Stoff, sowie eine Hose, aus feinem Stoff, welche an eine Badehose erinnerte. ich fühlte mich soweit ganz wohl mit dem Outfit, außer dass es ab und an ein bisschen kratzig, aufgrund der Pailletten, war. Augen zu und durch! Wer schön sein will muss leiden, heißt es ja immer. Glaubt mir, auf der Fashion Week scheint das dass Einzige zu sein, was gilt.

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Hier habe ich Backstage viele neue Leute und Models kennengelernt, Make Up Artisten, sowie meine Playboy Freundin Lia Marika getroffen, welche bei der Show mit lief. Make Up Artist Benjamin Franklin André Beck pudert mich vor der Show noch einmal ab.

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Später wurde es ernst und ich war an der Reihe mit Laufen. Ich war Nummer 10, stand also da und wartete, auf das man mich rausschickte. Ihr könnte euch echt nicht vorstellen was das für ein komisches Gefühl ist! Ich habe mir davor auch immer gesagt: “Ach ja, das fühlt sich so und so an.” Nada! Nichts da! Es ist ganz anders. Die Sekunden bevor du los läufst schlägt dein Herz wahnsinnig schnell und droht zu platzen. In dem Moment in dem du los läufst denkst du bei den ersten zwei Schritten OH GOTT, “Hör auf zu laufen und fall einfach um”. Ja so ist einem. Doch sobald du vorne stehst und die Fotografen mit ihrem Blitz ein Blitzlichtgewitter auslösen, musst du aufpassen, dass du nicht ejakulierst. Ein tolles Gefühl! Ich habe mich wie neu geboren gefühlt. Als wäre das meine Bestimmung. Diese Lichter und Blitze.

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Eine Belohnung für die harte Arbeit im Vorfeld. Wer mir nicht glaubt, dass das harte Arbeit ist, soll einen Tag Fashion Week mit Aufregung, Stress, Hunger und Konzentration verbringen. Da wirkt ein Job im Büro plötzlich wie eine Kur.

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Im Anschluss wurde noch gequatscht, umher gelaufen und sich umgezogen, geraucht, getrunken und nach Hause gegangen. Nach Hause hieß in meinem Fall das Felix Club Restaurant anzusteuern. Gemeinsam mit dem Playboy Busenwunder Lia Marika machte ich mich auf dem Weg. Am Potsdamer Platz kehrten wir ins Vapiano ein, statt ins Felix, da unser leerer Magen mit Amok drohte. Hier vergammelten wir zwischen Pasta und Vodka. Wir quatschten und lachten wahnsinnig viel und ließen den Abend Revue passieren.

Und nun sitze ich da, mit meiner mittlerweile eingetrockneter Feuchtigskeits Maske, werde sie jetzt abwaschen, mein Wasser Glas zum Stoß anheben und nach hintern umfallen, wie eine alte Eiche die gefällt wird.

Morgen geht es weiter, wenn es heißt Tag 3 auf der Berlin Fashion Week. Es wird wieder gedreht und gut ausgesehen, journalistische Arbeit verbracht und Kreativität gewonnen.

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Mister Matthew
Mister Matthew

Mister Matthew ist der Autor hinter dem gleichnamigen Modeblog für Männer: »Mister Matthew«. Seit 2014 berichtet er über die Themen Mode, Kosmetik, Lifestyle und Interior. Einzigartig in der deutschsprachigen, männlichen Bloggerszene, transportiert er auf seinem Blog individuelle als auch hochwertige Inhalte, auf künstlerische sowie ästhetische Art und Weise. Immer mit einem gewissen Twist, möchte er seine Leser*innen zu den schönen Seiten des Lebens einladen. Wenn Luxus auf Haltung trifft, begegnet man Mister Matthew. Herzlich Willkommen.

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3 Kommentare

  1. 23. Januar 2015 / 18:40

    …einfach weitermachen,
    Neider musst du dir hart erarbeiten!
    Mitleid bekommst du umsonst.

    Knutsch…

  2. ...
    21. Januar 2015 / 18:57

    So wirklich interessieren tut dein Blog glaube ich kaum jemanden und er trägt auch nichts wichtiges zum Weltgeschehen bei, ganz ehrlich dein Style ist nicht individuell oder toll, es sieht einfach nur lächerlich aus teilweise. Und Trends werden auf der Fashion Week in Berlin schon lange nicht mehr gesetzt, die ist mittlerweile genauso unwichtig für die internationale Modewelt wie du. Und deine Text find ich auch nicht toll geschrieben, ist alles einfach nur aufgesetzt, komm bitte in der Realität an und befasse dich mit wichtigeren Dingen.
    Und wenn du denkst du bist wirklich so wichtig solltest du als Dresdner ein klares Statement gegen Pegida veröffentlichen, sowas ist wichtiger als Fashion, denn da gehts um Menschen. Es dreht sich nicht alles um dich, sorry

    • 23. Januar 2015 / 0:38

      Hallo lieber schüchterner Anonymer Kommentator :)
      Ich muss dich leider enttäuschen. Es gibt Menschen die mein Blog interessiert. Um genau zu sein zwischen 3.000 und 5.000 jeden Monat!
      Ob und was den Leuten an meinem Blog interessiert, überlässt du bitte ihnen. Frag doch einfach mal bei denen nach, bevor du falsche Behauptungen, Gedanken deiner seits in den Raum wirfst. :)
      Es ist so, dass ich einfach meine Erlebnisse und Worte auf meinem Blog teile. Wenn du diesen nicht lesen magst, dann klicke doch bitte einfach auf das Rote Kreuz rechts oben. Ich bin sicher, dass ich dann gänzlich von deinem Bildschirm verschwinde. Aber irgendwie scheine ich ja doch recht wichtig zu sein, wenn es dir so sehr am, Herzen liegt hier einen Kommentar zu hinterlassen.
      Ich bin so unwichtig für jeder mann, dass du dir einen Kopf drüber machst? Naja, dann scheine ich ja für wenigstens einen wichtig zu sein: für dich!
      Ich danke dir auf jeden Fall für deinen Kommentar und freue mich das du meinen Blog liest/gelesen hast.

      Mit besten Grüßen, Mister Matthew ;)

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