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HOPE-Gala Dresden

HOPE Gala Dresden, Mister Matthew.

HOPE-Gala Dresden

In zwei Tagen, kommenden Samstag, werde ich 23 Jahre alt. Parallel dazu wurde ich für den Abend auf die HOPE-Gala Dresden eingeladen. Wie grotesk, dachte ich mir, als ich die Einladung aus meinem Briefkasten zog und das Datum erblickte. Es mag ein Zufall sein. Doch in meiner verträumten Welt sehe ich es als Zeichen. Als Zeichen dafür, dass ich mich mit meiner Öffentlichkeit für das Thema HIV und AIDS einsetzen muss. Wenn Geburt und Tod so nahe beieinanderliegen, wie es diesen Samstag bei mir der Fall sein wird, dann ist das für mich vielleicht nur Zufall oder Zeichen, für andere Menschen aber die tägliche Realität.

Ohne vieles Zögern, habe ich die Einladung angenommen und möchte damit das Thema HIV und AIDS nicht nur in unserer, sondern auch in einer sich so weit weg fühlenden Gesellschaft ansprechen.  Wir sind in unserem westlichen Leben schon ganz schön privilegiert. Das ist uns mehrheitlich ganz klar bewusst. Die einen erkennen das sofort, andere brauchen dafür eine Weile und wieder andere verstehen es gar nicht – weil sie es nicht verstehen wollen. Das beginnt bei so banal erscheinenden Dingen wie der Mode, reicht über Bildung und Lebensmittel, bis hin zu Medizin, Krankheit und eben dem Tod. Wenn unsere Privilegien etwas Gutes an sich haben, dann, dass wir dadurch aktiv werden und somit helfen können. Und das können wir dank der HOPE-Gala Dresden einmal mehr. Ein paar Gedanken dazu. Über die HOPE-Gala, deren Einsatz und deine Möglichkeit zu helfen.

HOPE-Gala Dresden Logo.

Mister Matthew

Das Privileg der Gesundheit

Besonders ,,schön“ zeigt sich die Kluft der Privilegien beim Thema HIV und AIDS. Während wir uns nicht nur durch Aufklärung und Kondome davor schützen, sondern auch im Falle einer Ansteckung medizinisch Nachversorgen können, wissen Teile der Menschheit nicht einmal, was mit Geschlechtskrankheiten gemeint ist. Subsahara-Afrika ist die am schlimmsten von HIV und AIDS betroffene Region der Erde, was vor allem an mangelhafter Vor- und Nachsorge liegt. Während in Deutschland etwa 78.000 Menschen mit HIV oder AIDS leben, sind es in Subsahara-Afrika 5,6 Millionen – und dass bei 30 Millionen Einwohnern weniger!

Die HOPE-Kapstadt-Stiftung, die Deutsche AIDS-Stiftung und damit die HOPE-Gala Dresden, haben sich das schwächste Glied der Kette zur Aufgabe gemacht. Denn eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Mit den durch die Stiftungen gesammelten Spenden, sollen die Aktivitäten von HOPE Cape Town finanziell unterstützt werden, um dauerhaft das schwächste Glied nicht von der Kette abreißen zu lassen.

Gedanken zur HOPE-Gala Dresden.

Wofür die HOPE-Gala Dresden kämpft:
Intensive Betreuung im Tygerberg-Krankenhaus

Im Jahr 2001, begann HOPE Cape Town mit der Behandlung und Betreuung von aidskranken Kindern im Tygerberg-Krankenhaus und eröffnete hierfür eigens die Kinderstation „Ithemba“. Die Station konnte bis zu 24 Kinder aufnehmen. Um zukünftig noch mehr Kinder gezielt behandeln zu können, wird das „Ithemba“-Konzept aktuell erweitert und in Zusammenarbeit mit der Krankenhausleitung neu organisiert: Es entsteht eine Intensivstation und auf allen Stationen des Krankenhauses wird sich das von HOPE Cape Town angestellte Arzt- und Pflegepersonal um HIV-positive Kinder und deren Familien kümmern.

Ohne die medizinische Hilfe und intensive Betreuung müssten Kinder, die seit ihrer Geburt HIV-positiv sind, an der Immunschwächekrankheit sterben. Neben der medizinischen Behandlung, kümmert sich HOPE Cape Town auch darum, dass die Kinder während des Aufenthalts emotionalen Beistand erhalten. Die Krankenschwestern und die HOPE-Gesundheitsarbeiterinnen geben Müttern und Angehörigen Hilfestellungen für die künftige Pflege und Betreuung der Kinder. Denn auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus brauchen die kleinen Patienten und ihre Familien viel Unterstützung.

HOPE Cape Town hat in den Townships rund um Kapstadt mehrere Gesundheitsarbeiterinnen eingestellt. Sie arbeiten eng mit den lokalen Tageskliniken zusammen und machen Hausbesuche bei den Patienten. Ihre Ausbildung umfasst eine zertifizierte Schulung in allen medizinischen und sozialen Aspekten von HIV und AIDS: Übertragung, Krankheitsentwicklung, Medikation, traditionelle Herausforderungen, Beratung und emotionale Begleitung.

Zuvor waren die Gesundheitsarbeiterinnen meist freiwillige und unbezahlte Helferinnen in den jeweiligen Tageskliniken. Durch die Anstellung bei HOPE Cape Town werden sie zu unentbehrlichen Helferinnen in ihren Gemeinden und bekommen gleichzeitig die Möglichkeit, damit auch den Unterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen.

Aufklärung, Prävention und Forschung

Infizierte und Nicht-Infizierte müssen wissen, wie sie sich vor HIV und AIDS schützen können. Daher sind Aufklärung und Prävention wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Behandlung. Auf Anfrage veranstaltet HOPE Cape Town Kurse für Firmen, NGOs, Schulen, Kirchengemeinden und medizinische Institutionen. Die Bandbreite der Themen reicht von reiner Aufklärung, über Fragen der Behandlung, Gruppen-Training, bis hin zu medizinischen Fragen und der Erarbeitung von HIV- und AIDS-Richtlinien. Im Tygerberg-Krankenhaus arbeitet HOPE Cape Town eng mit der Forschungsstation für Infektionskrankheiten zusammen. Die Forschungsergebnisse waren für die Entwicklung des Behandlungsplans der Provinzregierung von großer Bedeutung.

HOPE Gala Dresden, Mister Matthew.

Und das kostet Geld

So unterschiedlich die Gegebenheiten und Privilegien doch sind, so gleich sind sie beim Thema Geld und Finanzierung. Da sich die Arbeit von Hope Cape Town leider nicht mit Liebe finanziert, möchte ich im Namen der HOPE-Gala Dresden zum Spenden aufrufen. Ich selbst werde eine Spende an das unten genannte Konto überweisen. Am Abend der HOPE-Gala Dresden werden durch eine Tombola weitere Spenden gesammelt. Der aktuelle Spendenstand steht bei 1.570.061,00€. Das mag viel klingen. Im Angesicht des Todes, durch HIV und AIDS, ist auch diese Summe wertlos.

Ohne Spenden und Unterstützung aus Deutschland wäre die HOPE-Gala Dresden und die engagierte Arbeit von HOPE Cape Town in Südafrika nicht möglich. Bitte Spenden Sie! Jeder Euro hilft.

Unterstütze die HOPE-Gala Dresden und HOPE Cape Town

Spendenkonto:
Inhaber: HOPE-Kapstadt Stiftung
Institut: Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN: DE44 8505 0300 3100 3880 02
BIC: OSDDDE81XXX

Weitere Informationen.

AIDS Schleife am weißen T-Shirt.

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Mister Matthew

Mister Matthew ist der Autor hinter dem Fashion Blog für Männer ,,Mister Matthew”. Seit 2014 berichtet er täglich über seine Outfits und Reisen, Events und Fashion Weeks, über aktuelle Trends und No-Gos, seinen Alltag und seine Erlebnisse. Mister Matthew liebt die guten und schönen Seiten des Lebens und ist ein positiver Mensch durch und durch. Sein Blog steht dabei für hochwertigen und einmaligen Inhalt.

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