Ich hasse Sport

Ja ich hasse Sport! Ich kann Sport einfach nicht ausstehen. Wieso das so ist erfahrt ihr in meinem neuen Beitrag: ,,Ich hasse Sport!"

Ich hasse Sport

Ja ich gebe es zu: ich hasse Sport! Joggen, Fahrradfahren, Muskeltraining, Bahnenschwimmen – eigentlich so ziemlich Alles was man sich unter dieser Form der Fitness vorstellen kann. Ich mache keinen Sport und ich habe auch nicht vor irgendwann mal wieder Sport zu machen. Ich hasse Sport und hier sind ein paar Gründe warum das so ist.

Es hat einige Zeit gedauert und vielerlei kleine Gründe gebraucht, bis ich abschließend sagen konnte, dass ich so ungerne Sport treibe. Ich bin mit der Einstellung ,,ich hasse Sport” nicht auf die Welt gekommen und habe das auch so für mein Leben nicht geplant gehabt, aber im Laufe der Zeit haben viele kleine Schlüsselmomente dafür gesorgt, dass mir die Lust am Sporttreiben vergangen ist. Dass ich auch ohne den ganzen Sport einen Top Körper habe, scheine ich wohl meinen Genen und meinem guten Stoffwechsel zu verdanken. Vielen Dank dafür lieber Körper ; )

Ja ich hasse Sport! Ich kann Sport einfach nicht ausstehen. Wieso das so ist erfahrt ihr in meinem neuen Beitrag: ,,Ich hasse Sport!"

Ich hasse Sport – Die Schulzeit

Der größte Faktor für meine ,,Sport-Phobie” ist meine Schulzeit. 13 Jahre lange (10 Jahre Grund- und Mittelschule + 3 Jahre Abi) musste ich fast jede Woche mindestens für 90 Minuten Sport treiben. Dieser Sport setzte sich zusammen aus einer bescheuerten Kletterstange, die es galt auf und ab zuklettern, aus Bällen die sinnlos durch die Gegend geworfen worden, aus Dauerläufen und Sprints die in utopischen Zeiten absolviert werden mussten und aus mega überflüssigen ,,Übungen” wie im-Slalom-um-die-Kegel-rennen. Wenn man das 13 Jahre lang machen muss, in total überfüllten, nach Kinder- und Jugendschweiß riechenden DDR-Sporthallen, dann vergeht einem irgendwann die Lust nach Sport. Schon der Gedanke an Völkerball lässt mich innerlich ,,ich hasse Sport” schreien. Aber glaubt mir, dem Ball bin ich immer gut ausgewichen. Liegt wohl an einer Ball-Phobie.Ja ich hasse Sport! Ich kann Sport einfach nicht ausstehen. Wieso das so ist erfahrt ihr in meinem neuen Beitrag: ,,Ich hasse Sport!"Ich hasse Sport - Fashion Blog Für Männer - Mister Matthew - 2

Ich hasse Sport – Die Kleidung

Ja, auch die Kleidung spielt mit rein, dass ich Sport so verabscheue. Habt ihr schon einmal Sportkleidung gesehen, die dem Träger zu 100% gestanden hat? Ich noch nicht! Klar, viele Sportbegeisterte sehen in ihrer Sportkleidung jung, ambitioniert, knackig und eben sportlich aus. Aber wirklich hübsch? Na ich weiß ja nicht. Es mag Leute geben die einen sportlichen Look mögen, ich gehöre da aber definitiv nicht dazu. Entweder ist Sportkleidung zu weit, schlapprig und leger (wie mein Look), so dass man aussieht wie frisch vom Sofa erwacht, oder die Sportkleidung ist viel zu eng und unvorteilhaft geschnitten. Bei Beidem kann nicht die Rede von hübsch sein. Und die tragbare Streetwear von Adidas und Nike gilt es hier mal auszugrenzen.

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Ich hasse Sport – Blogger

Sport hier, Sport da, Tralala. Ich kann es nicht mehr hören, echt! Nicht wenig daran schuld sind aber tatsächlich auch Blogger, Influencer, Youtuber, Fitness-Gurus und Co., die mir fast jeden Tag und fast überall einreden wollen wie wichtig es doch ist Sport zu treiben. Proteinpulver hier, Traumfigur dort, Fitness-Shake da .. Sport-overload. Oft habe ich das Gefühl, dass gerade die Leute die Sport und Fitness als Lifestyle verkaufen, mehr mit dem Reden über ihre #Goals beschäftigt sind als sie tatsächlich mal in die Tat umzusetzen. Aber so muss das bei diesem Geschäftsmodell wohl sein, sonst hätte man ja nach 2 .. 3 Jahren, wenn die #Goals erreicht sind, nichts mehr zum posten. Ich habe mal einen echt witzigen Spruch bei Twitter gelesen: ,,Ich möchte, dass mein Kind etwas anständiges lernt, damit es kein Proteinpulver bei Instagram verkaufen muss.” – schon irgendwie witzig. Ja ich hasse Sport! Ich kann Sport einfach nicht ausstehen. Wieso das so ist erfahrt ihr in meinem neuen Beitrag: ,,Ich hasse Sport!"

Ich hasse Sport – Muskeln

Jetzt kommt der Grund für den mich die meisten Leute im echten Leben (wenn ich über meinen Sport-Hass erzähle) immer am wenigsten verstehen: ich hasse Sport weil ich Muskeln hasse. Klingt im ersten Moment vielleicht seltsam, muss es aber nicht zwangsläufig sein. Mir gefallen Muskeln an mir einfach überhaupt nicht, weil es meinen Look zerstört. Folgendes Problem: ich hatte mal gut durchtrainierte Oberarme und Waden, welche oft in meinen engen Klamotten total bescheuert aussahen. Da ich recht klein bin, von der Körpergröße her, muss ich bei Kleidung immer zu eher kleinen Größen greifen, damit sie mir passen. Wenn ich dann in einer engen Jeans total ausgebeulte Waden und Oberschenkel habe, sehe ich alles Andere als gut aus.

Ich mag es mehr, wenn die Kleidung durch die Muskeln nicht deformiert wird (ja, mag meinetwegen bescheuert klingen). Trägt man zum Beispiel eine richtig schön tailliert geschnittene, italienische Anzughose, geht der Schnitt komplett flöten, wenn da ständig ein Muskel für Ausbeulung sorgt. Eine schöne Bügelfalte wird somit auch komplett hinfällig. Muskeln an anderen Männern dürfen aber gerne sein : PJa ich hasse Sport! Ich kann Sport einfach nicht ausstehen. Wieso das so ist erfahrt ihr in meinem neuen Beitrag: ,,Ich hasse Sport!"

Ja ich hasse Sport! Ich kann Sport einfach nicht ausstehen. Wieso das so ist erfahrt ihr in meinem neuen Beitrag: ,,Ich hasse Sport!"

Das waren meine Gründe warum ich Sport so sehr hasse. Auch wenn man sagt, dass man nichts im Leben hassen sollte, kann ich für meine Abneigung zu Sport einfach keine andere Einstellung als Hass empfinden. Ich bin mir natürlich absolut darüber im Klaren, dass Sport und Bewegung für den Körper sehr wichtig sind. Deshalb kompensiere ich mein Sport-Defizit im Leben mit absolut gesunder Ernährung (das Superfood lässt grüßen). Auch gehe ich sehr gerne lange und weite Strecken spazieren. Spazieren ist so mein ,,Sport” geworden. An einem Sonntag bei schönem Wetter durch halb Dresden spazieren? Mit mir immer gerne. Zwischendurch wird aber irgendwo ein Kaffee getrunken und ein Stück Kuchen gegessen. Natürlich nur so viel, dass die Hose nicht ausbeult, sonst könnte ich ja auch Muskeln haben.

Wie bist Du dem Thema Sport gegenüber eingestellt? Bist du eher ein Sport-Muffel so wie ich oder bist du der ambitionierteste Sportler deiner Generation? Das würde mich w i r k l i c h interessieren. Und keine Angst: ich bin Sportlern gegenüber sehr tolerant! Ich habe absolut kein Problem mit Schwulen, Lesben, Transen und Sportlern.

Der Beitrag ist sponsored by meiner Sport-Faulheit

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Mister Matthew ist der Autor hinter dem gleichnamigen Modeblog für Männer: »Mister Matthew«. Seit 2014 berichtet er über die Themen Mode, Kosmetik, Lifestyle und Interior. Einzigartig in der deutschsprachigen, männlichen Bloggerszene, transportiert er auf seinem Blog individuelle als auch hochwertige Inhalte, auf künstlerische sowie ästhetische Art und Weise. Immer mit einem gewissen Twist, möchte er seine Leser*innen zu den schönen Seiten des Lebens einladen. Wenn Luxus auf Haltung trifft, begegnet man Mister Matthew. Herzlich Willkommen.

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15 Kommentare

  1. Noerle
    7. Juni 2021 / 0:12

    Hallihallo!
    Ich bin eben auf diesen Blogbeitrag gestoßen, weil ich eigentlich mur mal googeln wollte, wie es sein kann, dass ich sportliche Betätigung so abgrundtief hasse…
    Ich kenne die Gründe dafür eigentlich nicht mal wirklich. In meiner Kindheit und Jugend war ich immer sehr schlank. Schulsport fand ich auch nie wirklich schlimm. Ich konnte immer essen, was ich wollte und war doch immer eher untergewichtig. Mit Mitte 30 hörte dieser Mechanismus auf, zu funktionieren und aktuell kämpfe ich eher gegen Übergewicht.
    In meinem Umfeld gibt es einige, die Sporttreiben lieben. Sie erzählen mir immer, wie gut sie sich danach fühlen und dass ich nur mal richtig Sport machen müsse, um das zu verstehen.
    Ich sehe das ganz anders:
    Ich bringe mich bewusst und mit voller Absicht in einen Zustand völliger Erschöpfung, alles tut mir weh und ich japse wie ein Fisch an Land. Ich schwitze, bin klatschnass, stinke und kann mich einige Stunden nur zitternd bewegen und muss zwingend anschließend duschen. Wieso um alles in der Welt sollte ich mich freiwillig in einen solchen Zustand versetzen? Und WAS daran soll „schön“ oder „toll“ sein? Und auch währenddessen… Es macht einfach keinen Spaß! Spazieren gehen macht Spaß! Stundenlang, wenn’s sein muss! Singen! Malen! Basteln! Fernsehen! Unterhalten! Aber meinen Körper an die Grenze seiner Belastbarkeit bringen? Wozu???
    Tja… da ich abnehmen möchte und meine „guten Gene“ anscheinend aufgebraucht sind oder ich sie an meinen Sohn weitergegeben habe, sodass sie mir nun selbst nicht mehr zur Verfügung stehen, werde ich wohl wieder in den sauren Apfel beißen und Sport treiben müssen. Und wie schon mehrfach steht bei mir im Vordergrund, möglichst viel Erfolg mit möglichst wenig Aufwand zu erlangen, denn das Sporttreiben als Tätigkeit ist mir etwa so lieb wie eine Wurzelbehandlung!
    Eigentlich trifft es folgendes irgendwo gelesene Zitat viel besser: „Wenn ihr mich irgendwann mal rennen seht, dann rennt unbedingt mit! Es ist entweder ein Mörder hinter mir her, oder es gibt irgendwo Kuchen!“

  2. Grit Bormann
    30. März 2021 / 9:35

    Hach, wie geil! Ich dachte schon, ich bin die einzige Schlaffiline auf der großen, weiten Welt, die sich absolut nicht zu sportlicher Betätigung durchringen kann. Die Ursachen für meine Abneigung liegen, wie bei dir lieber Matthew, in den Erlebnissen der Schulzeit.
    Als DDR-Kind in Turnhallen mit Völkerball geärgert und auf dem Sportplatz mit 100-m-Sprints und 2000-m-Läufen getriezt zu werden, war tatsächlich keine Freude. Zumal ich nie sportlich war. Schon von frühester Kindheit an, zu Übergewicht neigend, war ich, vorallem beim Turnen, oft den Hänseleien von Mitschülern ausgesetzt. Jede Sportstunde avancierte deshalb zur körperlichen als auch seelischen Quälerei.
    Das änderte sich erst, als ich im zarten Alter von elf Jahren chronisch erkrankte und deshalb im Sport eine Zensuren-befreiung erhielt. Der Druck gut sein zu müssen, war weg und ich tat ganz freiwillig mit. Und siehe da: Plötzlich war ich zu bisher nicht möglich geglaubten Leistungen fähig.
    So wirklich Spaß macht mir Sport aber auch heute nicht, bis auf zwei Ausnahmen: Tanzen und Schwimmen. Das mache ich ganz für mich, ohne irgendwie im Wettstreit zu stehen. Weder mit mir, noch mit anderen. Weil ich ein absoluter Hundenarr bin, habe ich täglich mehrere Stunden Bewegung an frischer Luft und komme locker auf acht- bis zehntausend Schritte pro Tag. Außerdem ist Haus, Hof und Garten zu pflegen.
    Schlank bin ich immer noch nicht und werde es in diesem Leben sicher auch nicht mehr. Aber ich fühle mich gut, bis auf das ein oder andere Zipperlein, das man mit Mitte Vierzig und als chronisch Kranke schon mal haben darf.
    In diesem Sinne: No sports, but many physical exercise and enjoy your life!

    Grit

  3. Stephanie
    21. November 2019 / 23:41

    Ich verstehe dich in Sachen Schulsport total, für mich war das auch immer ne ziemliche Quälerei. In der Oberstufe wurde es entspannter, aber wenn man sich in sämtlichen Ballsportarten nun mal einfach schwer tut, die aber permanent gespielt werden und sich darauf auch noch die Beliebtheitsskala aufbaut, macht es einem das Teenagerleben nicht einfacher ;) ich finde das schade, weil es so vielen für so lange die Freude an der Bewegung nimmt. Ein paar Jahre später wollte ich den Glaubenssatz “ich bin schlecht in Sport” mal auf die Probe stellen und habe mit dem Joggen angefangen. Und tatsächlich macht es mir mittlerweile echt Spaß :) ich habe mit einem Freund auch mal an einem (5 km ^^°) Lauf teilgenommen und hab day durchaus auch einem gewissen ‘Gemeinschaftsspirit’ mitbekommen. Also, bisschen Vergangenheitsbewältigung kann sich lohnen ;) was natürlich über dich überhaupt nichts sagen soll, solange du zufrieden bist, keep going ;D

    Liebe Grüße
    Steffi

  4. Joachim
    12. Juni 2019 / 10:37

    Das Einzige, was ich mit Sport zu tun habe, ist “Ritter Sport Vollmilch Nuss”. Hin und wieder spiele ich Schach. Das war’s.
    Dabei stamme ich aus einer sportlichen Familie. Mein Vater war Fußballer in einem Verein, meine Mutter als junge Frau Turnerin und meine Schwester im Schulsport die Beste. Und ich? Ich habe mit allen Tricks versucht, dem Schulsport zu entgehen. Und wenn es nicht gelang, war ich wieder dem Spott der Mitschüler ausgesetzt, weil ich weder eine Kletterstange mehr als 10cm erklimmen, noch diese verfluchten Barren und Böcke erzwingen, noch mit einem Ball etwas anfangen konnte. Einmal – als der Lehrer kurz wegging – schleuderte mir ein Mitschüler absichtlich einen Medizinball ins Gesicht, worauf ich nach hinten umfiel und mir das Handgelenk brach. Meine Versuche Sport zu treiben endeten nicht selten in Verletzungen. Ich werde es nie vergessen, wie mir der Sportlehrer kurz vor der Mittleren Reife ins Gesicht schrie: “Wenn ich könnte, würde ich Dir Versager im Sport eine “6” ins Zeugnis schreiben, aber ich darf es nicht”. Ich habe es schließlich mit Hilfe meines Vaters geschafft, dass ich die letzten Schulmonate ganz vom Sport befreit wurde. Ich interessiere mich auch passiv nicht für Sport und verstehe nicht, wie sich Menschen z.B. wegen eines dämlichen Fußballspiels derart aufregen können. Während der Fußball-Weltmeisterschaft steige ich demonstrativ aufs Fahrrad wenn die deutsche Mannschaft spielt und genieße die menschenleere Gegend. Ja, ich fahre Rad und zwar gern. Allerdings nicht im Tour-de-France-Outlook und auch nicht, um neue Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Ich genieße die Landschaft und hasse es, wenn ich einen Hügel hinauffahren muss. Ich schwimme eigentlich auch ganz gern, da ich aber stark übergewichtig geworden bin, traue ich mich nicht mehr ins Schwimmbad. Inzwischen bin ich 63 Jahre alt (ich sehe aber 10 Jahre jünger aus) und leide unter chronischen Schmerzen. Ich müsste täglich Gymnastik machen und mich regelmäßig bewegen. Aber es quält mich jedesmal und es ist, als ob ich etwas essen müsste, was mir absolut nicht schmeckt. Vielleicht sterbe ich deshalb einige Jahre früher (dafür trinke ich keinen Alkohol und rauche nicht), aber warum soll ich fünf Jahre damit verbringen, Sport zu treiben, um fünf Jahre länger zu leben? So schön ist diese kranke Welt auch wieder nicht.
    Fazit: Sport bleibt mein Feind, aber ich weiß, dass Bewegung für die Gesundheit wichtig ist. Deshalb habe ich auch kein Auto mehr und muss alles mit dem Rad oder zu Fuß erledigen (obwohl ich Schmerzen in den Füßen habe). Das soll genügen. Die Menschen früher hatten auch kein Fitness-Studio (da war ich übrigens auch ein paar Jahre lang, bis es mir zu blöd wurde) und meine Oma wurde ohne Sport aber mit einer einfachen Lebensweise 94 Jahre alt. Warum soll ich mir Muckis antrainieren, wenn sie gleich wieder weg sind, sobald ich damit aufhöre? Warum soll ich einem Schönheitsideal hinterherrennen? Dafür spiele ich Kirchenorgel und Klavier und versuche auch anderweitig meinen Geist zu trainieren, was viele Sportler nicht tun und was übrigens auch einigermaßen anstrengend ist. Musik hat mein Leben immer bestimmt und ich war einer der Wenigen in der Realschule, die in Musik sehr gut waren, was ich auch meinem hoch verehrten Musiklehrer, Herrn Alois Betz, zu verdanken habe. Leider war ich als Jugendlicher ziemlich verpeilt und habe deshalb einen Beruf ergriffen, der mit meiner Musikleidenschaft nicht allzu viel zu tun hatte. Ich wurde mehr oder weniger unfreiwillig Bankkaufmann und später Buchhalter. Was für eine Verschwendung von Ressourcen.
    Lieber Matthew, wenn Du mir jetzt noch verraten könntest, wie man ohne Sport so gut und sportlich aussieht wie Du, dann wäre ich Dir dankbar. Allerdings könntest Du mein Sohn sein und in Deinem Alter war ich auch noch schlank. Lass’ Dir das eine Mahnung sein ;-)
    Herzliche Grüße aus Mittelfranken.

    • Baldian
      5. Juli 2022 / 23:02

      Dem kann ich nur zustimmen !!!
      Ich bin ebenfalls ein Sporthasser nach Strich und Faden. Ich spiele lieber Schach oder Go oder alle klassischen Brettspiele .
      Aber Sport?? Nein Danke !!! Ich kann auch nicht schwimmen. Ich sollte es mit 15 lernen, ich habe es nicht hin bekommen mich über Wasser zu halten, da habe ich es aufgegeben und war seit dem nie wieder im Schwimmbad oder gar im Teich !
      Fußball ??? Was is’n das??? Ist das der Kleinkrieg auf dem Rasen wo 22 Millionäre sich um eine Lederkugel zanken und 100000 Verrückte grölen???
      Ich sehe mir im Fernsehen kein Fußballspiel an! Ich weiß auch gar nicht wer z.Zt. Fußball-Weltmeister ist – interessiert mich so wenig wie ein Spatz ein Kirschkern…
      Ich bleibe ebenfalls demonstrativ vom Fernseher weg, wenn die Deutschen in der WM spielen – und bin eher froh (!!!) wenn sie verlieren, dann ist wenigstens draußen auf den Straßen Ruhe !….
      Schulsport war für mich ein Graus !! Und ich habe ihn geschwänzt wo immer es ging.

  5. Franziska
    25. Juli 2017 / 12:06

    DANKE für diesen Blog! Auch ich hasse Sport! Die von Ihnen angeführten Gründe kann ich unterschreiben. Ja, Sportler sehen auch nach meiner Meinung unvorteilhaft aus. Ihre Kleidung ist vulgär bis peinlich, ihr Benehmen ist es auch. Vom Schulsport konnte ich mich zum Glück befreien lassen.

    Ich schätze keinen “Wettbewerbsgeist” (eigentlich gnadenlose, egoistische Selbstdarstellung), mir ist echter Teamgeist und Produktivität lieber! Sport ist per definitionem eine Tätigkeit, die nicht zu einem konkreten Produkt oder zur Erledigung einer Arbeit führt. Und damit ist Sport sinnlos! Sportanlagen verschandeln die Natur, die Herstellung von Sportgeräten und die bei Sport zwecklos verbrannten Kalorien sind auch nicht gerade schonend für die Natur. Ein Umdenken ist fällig!

    Ich betreibe keinen Sport. Wozu auch? Mit meinen Hunden bewege ich mich regelmäßiger, als es Sportler tun – ich muss ja! Flocki will bei jedem Wetter hinaus. Ich bewirtschafte 500m2 Garten ohne Strom und ohne Benzingeräte. Die Ernte ist das Ergebnis der körperlichen Arbeit. Ich trage lieber Marillen als Medaillen nach Hause! Ich seh lieber Schmetterlinge als Sportrasen!

    Und ganz ehrlich, ich kenn nur Schlappi-Sportler, die mit der Schneeschaufel um 4 Uhr Früh und der Sense bei 30 Grad Sommerhitze ganz schnell einknicken. Sofern sie überhaupt anrücken, weil bei solchen nach Arbeit riechenden Tätigkeiten kann man ja nicht den gestylten Body in Szene setzen. Und die Blutblasen mit den Erdschmierern sind nicht so schicki-micki wie die Sportler-Bandagen…

    • 25. Juli 2017 / 12:10

      Hallo Franziska,
      vielen lieben Dank für Deinen herrlichen Kommentar! Ich musste ein paar mal schmunzeln. Schön geschrieben! Ich stimme dir absolut zu.
      500 Quadratmeter müssen erstmal gepflegt werden – wow!

      Liebe Grüße, wir Sport-Muffel halten zusammen, ich seh schon ;-)

      Matthew <3

  6. 23. Juni 2017 / 15:37

    Hallo Matthew,
    oh ich kann das sehr gut nachvollziehen, was du schreibst. Bei mir gab es zwar nicht ganz so viele Gründe, warum ich Sport hasste… es war vor allem diese furchtbare Schulsport, in dem jemand wie ich, untrainiert, einfach völlig überfordert war und deshalb die absolut keinen Spaß machte. Im Nachhinein frage ich mich, ob Sportlehrer eigentlich etwas von Sport verstehen. Wie können sie verantworten, dass ein Schüler nach einer angeordneten (viel zu langen) Lauf-Einheit völlig am Ende, mit Kreislauf Problemen und zitternden Beinen darnieder liegt!?
    Im Laufe der Jahre habe ich jedoch für mich herausgefunden, dass einfach Bewegung in dem Maß, wie es für mich gut ist, total super ist, und auch nicht den Tital Sport tragen muss. Und mit zunehmender Fitness macht es sogar richtig Spaß und ich liebe das Körpergefühl, mich bewegt zu haben. (-; Liebe Grüße!

  7. 3. April 2017 / 10:15

    Hey Matthew, total toller Beitrag. Ich bin immernoch der Meinung (und es hat sich schon so oft bewahrheitet) Sport ist Mord. Mein Papa hat sich schon Mal beim Sport schwer verletzt, einige meiner Kollegen fehlen derzeit aufgrund von Sportverletzungen. Das sagt doch eigentlich alles. Ansich finde ich einen schön definierten Bauch bei Männern und auch bei mir schon schön. Aber es sollte nicht zu viel sein, denn wie du schon sagst es sieht vielleicht im nackten Zustand schön aus. Aber in Klamotten geht es einfach gar nicht. Mein bestes Beispiel Sophia Thiel.

    Ich bin auch Mal eine Weile ins Fiti gegangen, wollte es mit meinem Partner einmal ausprobieren. 4 Monate haben wir durchgehalten und sind anfangs drei Mal und später nur noch zwei Mal die Woche gegangen. Anfangs hat es auch Spaß gemacht weil sich mein Körper (wurde mir wegen meines Rückens vom Arzt empfohlen) besonders mein Rücken schnell verändert hat. Aber dann war es einfach nur noch nervig und lästig.

    Der Spruch von der Mutter den du gelesen hast ist gut. Zur Zeit boomt Fitness einfach. Poste ich einen Smoothie bei Insta fahren alle drauf ab, poste ich couching und Popcorn – kannst dir den Rest denken. Hmm ich sollte es Fitness-Popcorn nennen :) .

    Auf jeden Fall hast du einen tollen Körper und das auch noch ohne Sport, Respekt. Gute Gene. Aber ich bin auch zufrieden (hab auch gute Mamagene).

    Liebe Grüße Dany

    http://www.danyalacarte.de/

  8. Marcel
    15. März 2017 / 16:41

    Hallo,

    den Blog fand ich richtig erfrischend. Ich bin mit fast 35 zwar inzwischen raus aus dem Alter, in dem mich Influencer und Promis maßgeblich beeinflussen, aber auch ich sehe die vielen Posts in sozialen Netzwerken über Sport im Zusammenhang mit Perfektion eher kritisch. Mich würde sowas auch nicht motivieren sondern eher zu Selbstzweifeln führen. Was deinen Hass angeht kann ich vieles nachvollziehen, insbesondere die Sache mit dem Schulsport und den DDR-Turnhallen. Als blasser dünner Junge ohne viel Bewegungstalent war der Sportunterricht für mich der blanke Horror. Ich denke, jeder hat in irgendeiner Sportart Talent, aber wenn man immer nur den Mist aus dem Lehrplan machen muss, kommt kaum Freude auf. Inzwischen bin ich, eher zufällig, zum Ausdauersport gekommen, insbesondere Radfahren und gelegentlich Laufen. Absolut mein Ding, weil es mir Spaß macht und ein toller Ausgleich zum Bürojob ist. Ich liebe die Natur und auf langen Radrunden kommt man in wunderbare Ecken der Heimat. Ach und Muskeln baut man als Ausdauersportler auch nicht zwangsläufig auf. Nur Fett ab. Wichtig an Sport ist für mich, dass es mir Spaß macht. Ärger hat man im Alltag ja schon genug. Ach und spazieren gehen ist auch Bewegung und wenn es das ist, was dir Spaß macht, dann bleib dabei. Das Sportgerät kenn ich übrigens, interessant, dass du das auch gefunden hast. Ich glaube, das ist ein Überbleibsel der sowjetischen Armee.

    Viele Grüße aus Dresden, Marcel

    • 15. März 2017 / 18:51

      Hallo Marcel,
      Danke für Deinen Kommentar! Es ist wahrlich interessant zu hören, welche Erfahrungen Andere mit dem Thema Sport gemacht haben.

      Wenn du das Fahrradfahren für Dich entdeckt hast, dann ist das doch klasse! :) Ist eben auch etwas anderes wenn man selbst entscheiden kann was man wie und wo macht – anders halt als in der Schule, wo einem im Sportunterricht ständig irgendwelche Dinge auferlegt werden!

      Meine Spaziergänge behalte ich definitiv bei! Ich liebe Das!
      Und genau, dass Ding ist noch von der Armee, wirklich beeindruckend wenn man das auf einmal mitten im Wald stehen sieht.

      Modische Grüße,

      Matthew <3

  9. 15. März 2017 / 0:19

    Hallo Matthew,
    Also ich kann dich ja verstehen, Sport zu hassen, ich hasse es auch, doch irgendiwe denke ich mir dass, du nicht so veruerteilt wirs wie ich!;) Ich als dicker mensch der sagt “Ha ich mache kein Sport” werde sofort verurteilt und herablassende sprüche musste ich mir schon anhören…was ich sagen will ist einfach ich würde mir bei dir keine sorgen machen…du hast gute gene, die ich eben nicht habe…Ich muss mich immer zwingen zum sport und mach es gar nicht gerne, aber wenn ich es tue, dann mit disziplin! Leider muss es bei mir auch klick machen wegen dem scheiss JOJO effekt! Aber die Kleidung mag ich schon, sneaker und jogging hose gehen bei mir immer, nicht als Casual look doch als Gammel look mag ich es schon ;)

    LG

    Yaya

    http://www.yayavanchique.com

    • 15. März 2017 / 0:28

      Hallo Yaya,
      vielen lieben Dank für Deinen ehrlichen Kommentar! Dass die Leute bei dicken Menschen schnell zu den Klischees und den Vorurteilen greifen kenne von einer guten Freundin! Ich finde das einfach nur schrecklich und wöllte dann solchen ,,Verurteilern” immer gerne meine Meinung geigen, aber da stößt man in 99% auf fehlende Intelligenz.
      Ich finde es aber klasse, dass du dennoch Sport treibst und Dich immer wieder dazu motivierst und genügend Disziplin hast! Ich hätte das absolut nicht! Ich würde schon bei dem Gedanken an Sporttreiben versagen :P
      Es ist natürlich auch wahrlich ein Segen, die Sache mit den Genen, aber ich muss ehrlich sagen: dickere Menschen sind die tolleren Menschen. Zumindest habe ich das in meinem Leben immer wieder so erfahren dürfen. Dickere Menschen sind lustig, sympathischer und oft Vorurteilsfrei – das finde ich richtig klasse! :) :)

      Deine Looks auf Deinem Blog gefallen mir richtig gut! :) Kompliment dafür!

      Modische Grüße,

      Matthew

  10. Paul Günther
    14. März 2017 / 12:24

    Ich bin schockiert! Wie geht sowas? Wie kann man… Nein Spaß beiseite.
    Meine Eltern waren in jungen Jahren Sportler, so bin auch ich nicht nur wegen meiner Ergebnisse in der Schule mit 12 Jahren zur Leichtathletik gekommen. Dank der Gene meines Vaters baut mein Körper gut und schnell Muskeln auf, so kam ich nach nur 2 Jahren Trainings zu den Landeskadern (andere Sportler brauchen dafür 5-6 Jahre). Der größte Fehler meines Lebens war es mit 15 Jahren aus den Verein zu gehen.
    3 Jahre später habe ich es so sehr vermisst das ich wieder eingetreten bin und nach einem schweren Unfall wieder raus musste.
    6 Jahre ist dies her, und nun bin ich seit knapp anderthalb Jahren Übungsleiter in dem Verein, wo ich mit dem Trainer und Abteilungsleiter (der mir damals alles beibrachte, mich trainierte und ich vor ihm den größten Respekt hatte) zusammen arbeiten darf. Dies will ich nicht mehr missen….
    Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Verantwortung und Selbstständigkeit das Training zu planen und durchzuführen und sich selbst weiter zu bilden, und die erste Hilfe die ich als angehender Notfallsanitäter leiste wenn sich jemand verletzt.
    Ich liebe es einfach^^
    Außerdem bleibe ich selbst auch fit beim mitwirken oder vorzuzeigen. So mal von mir.

    Viele liebe Grüße
    Paul <3

    • 14. März 2017 / 12:40

      Hall Paul,
      Danke für Deinen ausführlichen Kommentar! Wenn man Sportler als Eltern hat, dann sieht die Ausgangssituation natürlich ganz anders aus. Es ist ja prinzipiell echt gut, wenn man Sport treibt und generell auch sportlich ist, nur aus meiner Sichtweisen ist es für mich keine Option Sport zu treiben. :P
      Du scheinst ja im Laufe Deines Lebens richtig gute Erfahrungen mit Sport gesammelt zu haben, so dass Deine Begeisterung für Sport ja auch echt Sinn macht. Ich kann da auf weniger tolle Erinnerungen zurückgreifen :D Ich habe eben eher schlechte Erfahrungen mit Sport und deshalb einfach keinen Bock mehr darauf mich irgendwie sportlich zu betätigen :P

      Aber ich freue mich wirklich, dass Du so Spaß an Sport hast! Es muss ja auch solche Leute geben ;)

      Matthew <3

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