Jahresrückblick 2019

Jahresrückblick 2019.

Jahresrückblick 2019

In wenigen Tagen ist das Jahr 2019 für immer und für alle von uns Geschichte. Es wird also Zeit für meinen alljährlichen Jahresrückblick. Wenn sich das Jahr dem Ende entgegenneigt, dann blicken wir zurück auf das was wir erlebt und getan haben. Dabei sind wir manchmal glücklich, manchmal gleichgültig und manchmal sogar sehr, sehr traurig. Schaue ich auf das Jahr 2019 zurück, so erblicke ich einen großen Kampf. Einen Kampf gegen die Zeit. Das Jahr 2019 verging für mich so schnell wie kein anderes Jahr zuvor. Ich habe sogar das Gefühl, dass die Jahre von Jahr zu Jahr schneller vergehen, als stünden sie im Wettkampf, uns so schnell und viel wie möglich um Lebenszeit zu berauben. Das macht mir Angst. Denn am Ende kann man gegen die Zeit nur verlieren.

Deshalb freue ich mich auf das neue Jahr. Wir alle bekommen neue Zeit geschenkt – und mit ihr neue Chancen. Wie sagte Lady Gaga einst so schön: ,,Today is a new day. Look back, but don’t stare.“. Und genau das möchte ich heute tun: zurückschauen, aber nicht starren. Bevor ich meine neue Zeit mit dem Jahr 2020 entgegennehme, möchte ich noch einmal auf die Vergangenheit blicken. Was habe ich 2019 gemacht? Was waren die Highlights und auch Tiefpunkte? Ein letztes Mal blicke ich zurück, bevor ich 2019 in einen Karton packe und in meinem Gedächtnis verstaue. Hier ist mein Jahresrückblick 2019.

Januar

Der Januar 2019 war irgendwie ein typischer, aber irgendwie auch ein total atypischer Januar. Ich machte all die Dinge, die man in einem Januar eben so tut, plus noch eine Sache, die ich mir für das neue Jahr vorgenommen hatte. Denn anders als die Meisten, schiebe ich meine Vorhaben nicht lange auf, sondern setzte sie recht schnell in die Tat um. Ich wollte mich ehrenamtlich für die Gesellschaft einsetzen. So kam es, dass ich mich im Gerede e.V. meldete und dort auch ziemlich schnell sehr aktiv mitarbeiten konnte.

Genauer gesagt war ich ein neuer Moderator für das Projekt ,,Liebesleben“, bei dem verschiedene Workshops zum Thema Liebe und Sexualität in verschiedenen sächsischen Schulen durchgeführt werden. Das hat vor allem den Sinn, Kinder und Jugendliche aufzuklären und zu zeigen: hey, es gibt mehr Lieben als ,,nur“ die zwischen Mann und Frau. Eine tolle Sache! Sich ehrenamtlich engagiert zu haben, ist definitiv eines meiner Highlights im Januar – und im Jahr 2019.

Außerdem stand im Januar wieder mein geliebter Semperopern Ball auf dem Programm. Es mag vielleicht eine sehr exkludierte Veranstaltung sein, die vom Prestige und Preis her nicht jedermanns Sache ist. Abgesehen von dieser ,,Spaltung“, ist der Ball ein Traum, da er Glamour und Klassik liebende Leute vereint. Zu keiner Nacht im Jahr, kleiden sich die Menschen so zahlreich so schön. Ich liebe das total. Jedes Mal komme ich ganz beflügelt aus der Oper gestolpert (was vielleicht auch bisschen am Champagner liegt) und freue mich schon beim Gehen auf das nächste Jahr. Der Semperopern Ball ist definitiv ein grandioser Start in ein neues Jahr.

Jahresrückblick 2019: Semperopern Ball.

Jahresrückblick 2019: Mister Matthew in einer Kordjacke.

Jahresrückblick 2019: Wintereinbruch.

Februar

Im Februar 2019 habe ich vor allem meinen Haaren beim Wachsen zugesehen. Ich habe mich dazu entschlossen gehabt, dass ich sie mir länger wachsen lassen möchte. Auch wenn ich später im Jahr die Geduld verloren und sie mir wieder kurz geschnitten habe, so habe ich die kurze Zeit der längeren Haare echt genossen. Den Februar habe ich auch sehr genossen und kann über ihn eigentlich nichts Spektakuläres berichten. Komisch, das erwartet man irgendwie, oder? Ich selbst habe gerade echt ein Weilchen überlegt und musste regelrecht nach Ereignissen suchen. Aber es gibt schlichtweg keine. Auch schön. Den Februar 2020 habe ich also sehr entspannt, allerdings mit meiner Arbeit produktiv, verbracht. Ich war bei der Vernissage eines Freundes, habe meine Pläne und Ziele für das Jahr definiert und irgendwie einfach die Ruhe genossen, die nach dem spannenden Jahr 2018 jetzt zum ersten Mal auf mich wartete.

Jahresrückblick 2019: Februar am Fenster.

Jahresrückblick 2019: in Meißen.

Jahresrückblick 2019: auf dem Sessel mit langen Haaren.

März

Der März 2019 startete mal so richtig beschissen. Meine Oma ist gestorben, was nicht nur den März durcheinander brachte, sondern vor allem auch meine Gefühle. Ich habe 2007 und 2010 schon meine beiden Opas verloren. Da war ich 11 und 14. Das war damals grausam, ohne Frage. Aber mit 23 Jahren, als Erwachsener, einen Menschen zu beerdigen, war für mich irgendwie nochmal krasser. Vielleicht weil man sich als Erwachsener dann doch mehr Gedanken macht als ein Kind? Weil man das Leben einmal besser versteht und die Zeit einmal mehr rasen beobachtet? Ich weiß nicht warum es so ist, aber diese Beerdigung kam mir tausendfach schlimmer vor als die Beiden zuvor. Im Jahr 2019 sollte kein Tag vergehen, an dem ich nicht an meine Oma gedacht habe.

Doch der März 2019 war auch schön. Ich habe im TJG (Theater Junge Generation) angefangen bei einem Stück mitzuwirken. Theaterspielen war eines meiner Vorhaben für das neue Jahr. schön, dass ich es so schnell in die Tat umsetzen konnte. Theater ist irgendwie meine Welt. Die Realität aussperren, auch wenn sie weiterhin präsent ist, während man einfach in eine kleine Fantasiewelt eintaucht. Toll! Ein halbes Jahr später feierten wir mit unserem Stück Premiere. Doch dazu im Monat November dann mehr dazu.

Tod meiner Oma.

Mister Matthew am Anfang im Theater Junge Generation.

All Denim Outfit im März 2019.

April

Alleine wenn ich mir die Bilder vom April 2019 auf meinem Handy anschaue, überkommen mich ein breites Grinsen und eine innere Freude. Es ist, als wollte der April all das Schlechte aus dem März verblassen lassen. Für einige Momente ist ihm das sogar gelungen. Gemeinsam mit meiner Fotografin und vor allem Freundin bin ich nach Kappadokien geflogen, wo ich nicht nur herrlich abschalten, sondern auch ordentlich an Eindrücken dazu gewinnen konnte. Kappadokien liegt in Zentralanatolien (Türkei) und ist für seine Höhlen und unterirdischen Städte bekannt. Und ja: die Menschen dort wohnen noch immer in Höhlen. Wir selbst haben in einer geschlafen.

Wenn wir nicht in Höhlen unterwegs waren, dann waren wir vor allem ganz viel draußen in der Natur. Kappadokien hat eine der schönsten Landschaften überhaupt. Wir sind viel gewandert, haben unendlich weite Aussichten genossen, einfach so im Gras gelegen, stundenlang geschwiegen und stundenlang gequatscht. Wir haben Menschen kennengelernt (eine Mabelle aus London, die jetzt eine Freundin von uns ist, die wir 2020 wiedersehen wollen), haben neue Gerichte gefuttert und neue Horizonte erblickt. Kappadokien ist mein ganz persönliches und schönstes Highlight im Jahr 2019. Es hat einfach alles gestimmt. Wirklich alles. Und ich konnte Deutschland und meine Sorgen einfach mal vergessen. Wer gedanklich mitreisen möchte, dem empfehle ich meinen Kappadokien Reisebericht.

Sonnenuntergang in Kappadokien.

Jahresrückblick 2019 April in Kappadokien.

Wandern in Kappadokien.

Mai

Der Mai 2019 wurde ganz schön politisch, was mehr als gut ist. Auch wenn ich mich unter 10 Themen wohl eher mit als Letztes für die Politik entscheiden würde, so kam man im Mai einfach nicht drum herum. Es standen die Europawahlen und in Dresden der CSD auf dem Programm. Zwei Dinge, um die man politisch absolut keinen Bogen machen sollte. Wir leben in einer Zeit, in der es auf politisches Engagement eines jeden Einzelnen einmal mehr ankommt.

Und dieser Pflicht bin ich vor allem im Mai 2019 nachgekommen. Ich habe demonstriert, mich belesen und viel unterhalten. Habe geflucht, gelobt und kritisiert – und mich versucht in der doch recht verrückten, politischen Welt zurechtzufinden. Ich habe politische Themen wie die Wahlen auf dem Blog angesprochen und dafür viel Zuspruch, aber auch Ablehnung erfahren. Ich habe Grenzen und Ecken ausgetestet, während ich den ein oder anderen neuen Horizont erblicken konnte. Der Monat Mai war ein sehr heißer Monat. Nicht nur von den Temperaturen. Die Gesellschaft hat gekocht – und ich tat es ihr gleich. Für 2020 hat mir der Mai gelehrt, dass ich mich noch mehr politisch engagieren sollte.

Ansonsten blieb der Mai recht unspektakulär. Ich genoss meine Zeit in Dresden. Mit den schönen Dingen wie Feiern und den weniger schönen Dingen wie Haushalt. Außerdem sammelte ich Kraft und Kühlte mich so oft und gut wie nur möglich ab. Als hätte ich geahnt, welch heißer Sommer uns da bevorsteht.

Die Europawahlen 2019.

CSD Dresden 2019.

Jahresrückblick 2019: Haushalt.

Juni

Der Juni schlug uns allen mit seinen heißen Temperaturen ordentlich auf den Kopf. Und irgendwie fand ich das toll. Denn der Sommer kam mit einem lauten Knall um die Ecke und ließ das schwer-politische in der Gesellschaft zumindest für einen kurzen Augenblick abkühlen. Abkühlung ist hierbei das Wort. Im Juni 2019 war ich mit Freunden fast jeden Tag Baden. In Seen, in Kiesgruben, in Pools. Es wurde gegrillt und getrunken, gelacht und gelabert. Ein wirklich toller Start in einen wirklich tollen Sommer.

Der Juni hat jedes Jahr so eine ganz eigene Dynamik, welche ich vor allem dieses Jahr so richtig krass gespürt habe. Der Somme zeigt sich zum ersten Mal, viele stehen unmittelbar vor ihrem Sommerurlaub, während sie schon 10 Einladungen zum Grillen, gepaart mit einer Menge Arbeit, auf dem Tisch liegen haben. Ob ich damit auch ein bisschen mich meine? Absolut. Der Juni ist immer sehr arbeitsreich bei mir, während er zeitgleich aber auch sehr erholsam, gesellig und vor allem heiß ist.

Jahresrückblick 2019: der heiße Juni in den Dünen.

Neongrüne Hosen im Juni 2019.

Mister Matthew auf der BRN in der Dresden Neustadt.

Juli

Im Juli 2019 wurde es wieder recht politisch. In Sachsen standen die Landtagswahlen an und mit ihr wieder hitzige Diskussionen, die nicht nur die Gemüter, sondern auch die Gesellschaft spalteten. Ich war ein Teil der #Wirsinddran Kampagne, in der verschiedene öffentliche Personen in Sachsen zum Wählen aufriefen. Damit sollten vor allem jüngere Wähler und Erstwähler erreicht werden, die nicht immer unbedingt an jeder Stelle in der Politik angesprochen bzw. erreicht werden. Bei Instagram und Facebook führten meine Postings zu tollen Diskussionen, die einmal mehr den Blick auf die Wichtigkeit des politischen Engagements der Gesellschaft warfen.

Neben der Politik, die zugegeben nicht immer so fröhlich, leicht und einfach ist, wurde es aber auch sehr spaßig im Juli 2019. Zum einen war ich mit meiner Familie im Heidepark, den ich wirklich richtig toll finde. Ich war bereits 2007 für ein Ferienlager dort. Seitdem hat sich wirklich viel verändert – aber vieles ist auch gleichgeblieben. Das war irgendwie total süß die Stellen abzulaufen, an denen ich vor 12 Jahren als kleiner Junge richtig Spaß hatte.

Außerdem fuhr ich nach Köln, wo ich die Leute vom Projekt Horizont wiedertraf. Wer erinnert sich noch an mein großes Abenteuer im Jahr 2018, dem Projekt Horizont, bei dem ich den Kilimandscharo bestieg? Ich erinnere mich noch sehr gut daran – natürlich! Die Leute davon in Köln wiederzusehen, war eine wirklich tolle Sache. Wir gingen Baden, aßen Mettbrötchen und tranken Kölsch, hingen in Bars und Clubs ab – und vor allem am Rhein. Mit Bier, Kippe und guten Gesprächen, ist das auch eines meiner ganz persönlichen Highlights im Jahr 2019. So simpel und doch so genial. Da muss ich beim Schreiben gleich wieder ganz breit Schmunzeln.

Jahresrückblick 2019: Mister Matthew in Köln.

Wahlkampagne mit Mister Matthew im Jahresrückblick 2019.

Mister Matthew im Europapark.

August

Der August war eine große Party, denn für meine Freunde und mich ging es auf das SMS Festival. Mittlerweile eine kleine Tradition, auf die ich mich schon das ganze erste halbe Jahr freue. Wir leben dort immer wie eine kleine Kommune zusammen, die nichts anderes möchte, außer Essen, Trinken, Chillen und Feier. Auch wenn in einigen Nächten der Schlaf mehr als zu kurz kommt – bzw. man im Zelt bereits nach wenigen Stunden von den wieder startenden Bässen geweckt wird – habe ich auf dem SMS Festival immer mehr Energie als sonst. Das liegt vor allem an der tollen Stimmung, den großartigen Menschen, der Musik und der Atmosphäre, welche das gigantische Gelände eingenommen hat wie ein gelandetes Raumschiff aus einer anderen Galaxie.

Für das Jahr 2020 möchte ich mir vornehmen, dass ich deutlich mehr Festivals besuche. Irgendwie tut mir das gut. Während andere in die Sonne fliegen, Feier ich lieber auf einem Festival mehrere Tage lang. Tatsächlich gibt mir das mehr Lust und Energie, als irgendwo nur rumzuliegen. Ich kann das SMS Festival wirklich nur jedem ans Herz legen. Für mich ist es jedes Jahr im August ein absolutes Highlight, welches ich definitiv nicht missen möchte – und für mein eigenes Wohlbefinden auch nicht missen kann.

Abgesehen vom SMS Festival, war der August geprägt von Heimat. Ich bin nur in Dresden geblieben, habe meine Aufgaben am Schreibtisch gemeistert, mich mit Freunden getroffen, viel zu viel Gegrilltes verspeist und viel zu viele Kaffee-Dates gehabt. Irgendwie auch schön.

SMS Festival 2019 im Rückblick.

Mister Matthew auf dem SMS Festival 2019.

Dresden Neustadt Streetstyle Shooting.

September

Der September 2019 war wieder eine Aneinanderreihung von wunderbaren Dingen, was den Monat rasend schnell vergehen lassen hat. Meine Freunde aus Köln, die ich im Juli besucht hatte, waren bei mir in Dresden zu besucht, was mich Dresden selbst nochmal ganz neu kennenlernen lassen hat. Das war wirklich toll und hat meinen Dresdner Horizont auf jeden Fall erweitert. Außerdem war ich auf zwei tolle Bloggerevents eingeladen. In Dresden eine absolute Seltenheit, weshalb ich es mir natürlich nicht nehmen lassen konnte die Einladung anzunehmen. Das eine war ein Event von Sachsenlotto, was mir sehr gut gefallen hat, das andere war ein Event vom Flughafen Dresden, was mich sehr an mein damaliges BLOST erinnern ließ.

Ende September feierten wir außerdem das Oktoberfest. Hier habe ich gelernt, dass Festbier deutlich mehr Prozente hat als normales Bier. Manche Dinge lernt man eben erst wenn es schon zu spät ist. Apropos gelernt: im September habe ich auch sehr viele Dinge im und vom Theater gelernt, weil wir intensiv geprobt und folglich viel Zeit im Theater verbracht haben. Des Weiteren, hatte ich eine Menge Shootings, weil ich meinen bevorstehenden Content für den Herbst vorbereiten musste. Der September war also persönlich als auch beruflich ein sehr schöner und produktiver Monat.

September im Jahresrückblick 2019.

Oktoberfest mit Mister Matthew.

Editorial Shooting auf dem Maisfeld mit Mister Matthew.

Oktober

Im Oktober 2019 fuhr ich mit einer Hand voll Freunden nach Belgien, in ein viel zu schönes, viel zu großes Haus, wo wir den Geburtstag einer Freundin feierten. Man, hat das Spaß gemacht. Fünf Tage am Stück haben wir nichts anderes gemacht als Wein getrunken, leckeres, herbstliches Essen gekocht, Spiele gespielt, auf der Couch gekuschelt und in Spa und Sauna entspannt. Das war die perfekte Auszeit, die ich brauchte. Und welche Auszeiten sind besser als die, bei denen man seine Freunde um sich hat? Richtig. Ich konnte meinen Kopf ausschalten, ohne meinen Kopf wirklich ausschalten zu müssen.

Im Oktober standen auch intensive Proben im Theater an. Die Premiere ist nicht mehr weit weg, was für uns Spieler nicht nur Stress, sondern auch ordentlich Anstrengung bedeutet. Das Theater neben all den Dingen, die ich sonst noch so mache, zu handeln, war im Oktober nicht immer leicht. Aber ich habe es gemeistert und herausgekommen ist ein tolles Stück – und ein toller Oktober. Aber dazu im November mehr.

Ende Oktober stand auch die große Halloweenparty von meinem Freund wieder auf dem Programm. Mein Kostüm war ein Quarantäneanzug. Ich wollte unbedingt ein Kostüm mit Botschaft. Deshalb habe ich mich für den Anzug entschieden. Ich habe mich gefragt: was ist deine größte Angst, Matthew? Und diese Frage konnte ich nicht mit Monstern und Hexen, sondern eben mit der Realität beantworten. Meine größte Angst ist die Realität, mit all den schlechten Dingen die dazugehören. Der Quarantäneanzug als Sinnbild.

Haus in Belgien, ein Wochenende auf dem Land.

Mister Matthew auf dem Sofa.

Halloween Outfit Quarantäneanzug.

November

Im November war es endlich soweit. Das Stück ,,Whatever Love Means“ feierte am TJG (Theater Junge Generation) seine Premiere. Wow, was war ich aufgeregt. Wow, was war ich nach der Premiere beflügelt. Das Stück zu spielen macht einfach nur Spaß, ist aber auch unfassbar anstrengend. Das Bühnenbild ist eine Halfpipe, auf der wir ständig auf und ab rennen. Cool, aber anstrengend. Nach der Premiere waren sofort alle Termine ausverkauft und es gab zwei lobende Kritiken in der DNN und SZ. Ein tolles Gefühl! Übrigens: wir führen das Stück wieder im März, Mai, Juni und Oktober 2020 auf.

Außerdem hatte ich im November Geburtstag. Für den gleichen Tag wurde ich auf die HOPE-Gala eingeladen, zu der ich auch ging. Wenn Geburt und Tod so nahe beieinander liegen, dann ist das ein Zeichen, welches man nicht ignorieren kann oder sollte. Eine tolle Veranstaltung, die ich gerne mit einer Spende, meiner Anwesenheit und Öffentlichkeit unterstützte. Gerne lege ich euch mein Outfit (eine AIDS-Schleife als Fliege) und meinen Artikel zur Veranstaltung der HOPE-Gala ans Herz.

Mister Matthew im Theater Junge Generation.

Mister Matthew im Smoking für die HOPE-Gala Dresden.

Theater Junge Generation: ,,What Ever Love Means" Plakat.

Dezember

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, den Monat und das Jahr nicht vor dem letzten Tag. Doch das möchte ich tun. Nicht nur mit dem Dezember, sondern auch mit dem Jahr 2019. Der Dezember war ein schöner, gemütlicher Monat, in dem ich viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen konnte. Das Jahr 2019 ebenso. Und genau hier habe ich wieder gemerkt, was ich das ganze Jahr über oft vergesse: das Wichtigste sind die liebsten Menschen um einen herum. Und die Zeit, die leider immer schneller und schneller vergehen will. Ich wünschte, der Weihnachtsmann hätte mir eine Kiste mit mehr Zeit geschenkt. Dann hätte ich die Kiste geöffnet, eine große Portion Zeit genommen und sie meiner Oma gegeben. Viel schlimmer als die eigene Zeit zu verlieren, ist es, geliebten Menschen dabei zuzusehen.

Auch wenn man sich Zeit nicht schenken kann, der Wunsch danach mehr als unerfüllbar ist und die Aussage ,,wo ist nur die Zeit hin“ wie eine hohle Phrase klingt, so ist sich das Bewusstwerden der Zeit doch das größte Geschenk.

Auf das neue Jahr 2020.
Auf die neue Zeit.
Danke 2019 für deine.

Blaues Sakko an Mister Matthew getragen.

Weihnachten und Dezember im Jahresrückblick 2019.

Jahresrückblick 2019: Dezember.

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