London Love II

London Love II

Wo war ich stehengeblieben? Achja, unser Zimmer im ME Hotel..

nun, es war…-man kann es eigentlich kaum in Worte fassen-… atemberaubend, fantastisch, wunderschön! Sehr stylisch und modern, trotzdem nicht übertrieben; angenehm unaufdringlich. Genau mein Geschmack. Und 3mal größer als es im Internet auf der Hotel-Website aussah. Übrigens wurde das gesamte Hotel mit allen Zimmern und Suiten von dem weltweit berühmten (und schon seit Jahren meine favourite architects!!) Architektenbüro Foster+Partners entworfen. #architecturegasm

Der wirklich wunderschöne Ausblick von unserem Zimmer (war zwar nicht über den Dächern der Stadt, aber trotzdem genial!) war nur eines der vielen Highlights: Über ein Display an der Wand ließ sich die Klimaanlage, das Licht in jedem Zimmer und die „Hintergrund“musik und -beleuchtung verändern, es gab einen „sexy light“ mode, wo das gesamte Zimmer in sexy pinkes Licht getaucht wurde. Außerdem gab es eine stylische Sitzecke mit weißen Ledersesseln direkt am Panoramafenster, eine perfekt gefüllte Minibar, eine große Auswahl an sehr außergewöhnlichen Snacks (u. A. auch „VIP-Popcorn“ in verschiedenen Geschmacksrichtungen), wir fanden in einer Schublade ein „Hangover-Kit“ und ein „Sex&Fun-Kit“ (welches unter Anderem Handschellen, einen Vibrator, etc… enthielt :D ).

Das Bad aus luxuriösem Marmor, mit einer Dusche in der man eine Party mit mindestens 6 Personen hätte veranstalten können (nächstes Mal dann!), und in der das Wasser aus 3 verschiedenen Richtungen kam…… Naja, es war einfach alles ziemlich perfekt. Als wir vom Abendessen zurückkamen, fanden wir außerdem plötzlich eine handgeschriebene Willkommenskarte sowie zwei Flaschen VOSS-Wasser und ein Glas Champagner-Gummibärchen im Zimmer vor, zudem zwei kleine Teppich-Vorleger vor dem Bett, die uns eine gute Nacht wünschten. how lovely!

 Aber genug jetzt vom Hotel. Wir gingen zu unserem Lieblingsitaliener zu Abend essen; das Assagetti beim London Haymarket, gleich beim Picadilly Circus. Es hat sich schon fast zur Tradition entwickelt, dass wir dort mindestens einmal hingehen wenn wir in London sind; es ist eine tolle location, sehr freundliches Personal, schönes Ambiente und absolut traumhaftes Essen!

Danach gingen wir in die Rooftop-Bar des Hotels, genossen den Ausblick über die Dächer Londons, blieben jedoch nicht allzu lange, denn die Leute dort waren alle eher etwas boring, und dann ab mit dem BlackCab nach Soho zur Shadow Lounge (einer von London‘s zur Zeit angesagtesten gay nightclubs). Wir hatten viel Spaß dort, jedoch war es kein Vergleich zum Berliner Nachtleben, insbesondere weil in London die Party schon ab 9 oder 10 beginnt und um 3Uhr alle Clubs zu machen..Was soll das denn? In Berlin fängt um 3 die Party erst so richtig an!!! naja..okay..

Shoppen waren wir natürlich auch! Wir liefen vom Leicester Square aus über den Picadilly Circus, und entlang der Regent Street bis zur Oxford Street…unter Anderem waren wir in der Regent Street bei Burberry, bei Hollister – fragt nicht warum…die fashion dort ist mies!-, im Bose flagship store, im Liberty‘s – das süßeste britischste Einkaufshaus überhaupt-, bei Banana Republic, bei Armani Exchange, im House Of Fraser, bei Selfridges, bei „…&other stories“ (einer meiner Lieblingsläden; gibt es auch in Berlin und in anderen Städten!), und viele mehr…shopping in London ist eine meiner Lieblingssportarten. hehe.

Am nächsten Tag, Sonntag, besuchten wir Camden Town und den berühmten Camden Market. Absolut zu empfehlen!! Wer ausgefallene, trendige, stylische und trotzdem billige Klamotten und Accessoires kaufen will, ist hier goldrichtig. Ich hätte dort so viele Dinge kaufen wollen!! Aber ich konnte mich beherrschen…trotzdem – so im Nachhinein hätte ich gerne noch mehr am Camden Market kaufen sollen, gerade weil es so viele Sachen gibt, die man sonst nirgends, so billig, bekommt,..aber die Handgepäck Bestimmungen hielten mich auch hier wieder davon ab. Nur einem Ring aus sterling silver konnte ich nicht widerstehen. Der war aber auch nicht ganz so billig wie das andere Zeug. Nach langem Feilschen (Camden Market = feilschen,feilschen,feilschen!!) hatte ich aber dennoch einen guten Preis heraushandeln können. Nach unserem Besuch in Camden Town, welche ja ein bisschen außerhalb liegt, hatten wir erst ein paar Schwierigkeiten zurück in die City zu kommen, da genau unsere U-Bahn Linie plötzlich aufgefallen war.

Über einen Umweg kamen wir am Tower of London vorbei, wo wir das Kunstwerk aus roten Keramik Blumen sahen; es sieht von weiter weg aus, als liefe Blut aus dem Tower. 888.246 rote Keramik-Mohnblumen wurden dort in die Erde gesteckt, um an die Gefallenen der britischen Streitkräfte im ersten Weltkrieg zu erinnern.

Dann machten wir uns endlich auf den Weg zu The Shard. Für mich als absoluter Architektur-Freak ist The Shard – mit 310m das höchste Gebäude der EU und entworfen von dem bekannten italienischen Architekten Renzo Piano – natürlich auch wieder ein Grund für einen kleinen Architekturgasmus! Schon alleine der Eingang war sehr beeindruckend. Dann schnell nach oben in den 72. Stock, um von da die Aussicht über ganz London zu genießen. Man konnte sich in „The View from The Shard“ (so nennt sich die Aussichtsplattform, Eintritt kostet knapp 30€…teuer, aber absolut lohnenswert!) auf zwei Etagen hin- und herbewegen. Auf der unteren Etage gab es eine Champagner-Bar, auf der oberen Etage – die übrigens nach oben hin offen ist! – gab es einen grünen, gras-artigen Boden und Liegestühle zum Chillen. Wir setzten uns direkt an die Fensterfront und genossen die atemberaubende Aussicht und den wunderschönen Sonnenuntergang.

Danach machten wir noch einen Abendspaziergang entlang der Themse, vorbei am London Eye, London Dungeon, BigBen und den Houses of Parliament, und fuhren mit einem BlackCab zurück zum Hotel, gingen dann nochmal kurz aus (in ein Pub in der Nähe des Hotels) und ließen unseren letzten Abend in London ruhig ausklingen. Alles in allem hat mir unsere kurzer City-Trip mal wieder gezeigt, warum London meine absolute Lieblingsstadt ist und dass ich eindeutig öfter dort hin muss. ;-)

I just call it „London Love“.

Thank you, London. We’ll be back soon!

Text: Barb B.

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Mister Matthew ist der Autor hinter dem gleichnamigen Modeblog für Männer: »Mister Matthew«. Seit 2014 berichtet er über die Themen Mode, Kosmetik, Lifestyle und Interior. Einzigartig in der deutschsprachigen, männlichen Bloggerszene, transportiert er auf seinem Blog individuelle als auch hochwertige Inhalte, auf künstlerische sowie ästhetische Art und Weise. Immer mit einem gewissen Twist, möchte er seine Leser*innen zu den schönen Seiten des Lebens einladen. Wenn Luxus auf Haltung trifft, begegnet man Mister Matthew. Herzlich Willkommen.

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