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MAGIC CITY


MAGIC CITY

,,Eine Liebeserklärung an die Stadt.“ 

– MAGIC CITY –


Wenn sich 40 Künstler aus 21 verschiedenen Ländern zusammentun, um Ihre eigene Stadt zu erschaffen, kann dieser Ort vor Kreativität nur so triefen. MAGIC CITY ist die neue Ausstellung in der Zeitenströmung Dresden – eine Ausstellung, welche zurecht den Namen ‚Magic‘ in sich trägt. Ich durfte zusammen mit anderen Bloggern, Redakteuren und Fotografen einen Vorab-Blick in die Ausstellung werfen – welche erst am 01. Oktober 2016 Ihre Türen öffnet – und bin absolut begeistert von der sogenannten MAGIC CITY.

Das Besondere: Die Künstler haben Ihre Werke direkt vor Ort angefertigt! Die Kunstwerke entstehen also genau dort, wo sie auch ausgestellt werden. Eine Weltpremiere! Bevor die Wanderausstellung durch ganz Europa tourt, ist sie bis Anfang 2017 in Dresden Zuhause. Inspiriert von der Straßen- und Graffiti-Kunst aus der Dresdner Neustadt, haben sich die Macher explizit für Dresden als den Standort der Geburtsstunde entschieden. Ein Kompliment an die Stadt. Eine Liebeserklärung an die Stadt.

Magic City 2 Dresden Mister Matthew

So kommt es, dass die Ausstellung eben auch nicht wie eine klassische Ausstellung aufgebaut ist. Die 2.500m² große MAGIC CITY ist in verschiedene Bereiche einer Stadt aufgeteilt. Mal befindet man sich in einer Passage, in der City Hall, an der Bushaltestelle, dann wieder in den Arcaden oder im Kino. Sogar ein Rotlichtmilieu wurde von den Künstlern angefertigt. Und das in Sage und Schreibe 4 Wochen! Vor Ort!
Unterstützt wird die Lebendigkeit der Stadt durch Geräusche und Musik. Wie ich bereits in meinem Hugo Boss Beitrag geschrieben habe: in der heutigen Zeit müssen wir mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen, um die volle Aufmerksamkeit des Gegenübers zu erhalten. Das gelingt der MAGIC CITY mit Leichtigkeit. In Windeseile hat die MAGIC CITY nicht nur meine Aufmerksamkeit, sondern auch mein Herz für sich gewonnen. Eine Liebeserklärung an die Stadt eben.

Selten hat mich eine Ausstellung so in den Bann gezogen, inspiriert und begeistert wie die neue MAGIC CITY Ausstellung. Die Kreativität der Künstler war magisch zu spüren. Wenn 40 Künstler über Wochen hinweg gemeinsam an einem Projekt arbeiten, kann man das fertige Produkt als Symbiose bezeichnen. Wie eine Stadt ebenfalls eine Symbiose darstellt.

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Magic City Dresden

Bilder by Rainer Christian Kurzeder

Die Künstler von MAGIC CITY

Andy K | Dresden, Deutschland. Kam von der Breakdance- zur Street-Art-Crew und ist obendrein DJ, Grafikdesigner und Urban-Art-Festival-Starter in Dresden.

AKRylonumérik | Paris, Frankreich. Das achtköpfige Kollektiv macht Kunst zum Spektakel – Street Art trifft digitale Kunst und Musik in einer multimedialen, interaktiven Installation.
Asbestos | Dublin, Irland. Mit intelligentem Witz reißt der Mixed-Media-Meister verschwundene Dinge aus der Vergessenheit und Passanten aus ihrem Alltagstrott.

Benuz | Mexiko / Dresden, Deutschland. Wechselte vom Skateboard zur Street Art, heute sprechen die Geister der mexikanischen Mythologie aus den Ornamenten des modernen Kalligrafen.

Jens Besser | Dresden, Deutschland. Ist in beiden Welten zuhause: Er macht nicht nur selbst Street Art, sondern auch Ausstellungen und Bücher darüber.

Biancoshock | Mailand, Italien. Mehr als 700 Interventionen am Schnittpunkt von Aktivismus, Performance und Street Art sprengen alle vorgefertigten Kategorien.

Mark Bode | San Francisco, USA. Hat nicht nur die legendären Underground-Comicfiguren seines Vaters Vaughn wiedererweckt, er macht auch selbst geniale Comics, Graffitis und Tattoos.

Bordalo II | Lissabon, Portugal. Der Upcycling-Künstler tritt mit neuen Arbeiten aus alten Materialien den Kampf gegen Konsumwahn, Habgier und Materialismus an.

Ori Carino & Benjamin Armas | New York City, USA. Erschaffen aus Ziegeln, Mörtel, Dachpappe und Farbe faszinierende Objekte zwischen Skulptur und Installation.

Henry Chalfant | New York City, USA. Der Graffiti-Insider bekam New Yorks frisch besprühte Züge oft als ers
ter vor die Linse – und trug mit seinen Fotos wesentlich dazu bei, Graffiti weltweit bekannt zu machen.

Martha Cooper | New York City, USA. Die legendäre Fotografin hat die New Yorker Graffitibewegung nicht bloß dokumentiert, sondern deren Bedeutung damit überhaupt erst klar gemacht.

Isaac Cordal| Pontevedra, Spanien / Brüssel, Belgien. Der frühere Death-Metal-Gitarrist bevölkert die Straßen mit Unmengen von Miniaturmenschen in allerlei absurd misslichen Lagen.

Daze | New York City, USA. Er schaffte als einer der ersten den Sprung von der U-Bahn ins Atelier – und von dort in die bedeutendsten Museen und die Privatsammlungen von Madonna und Eric Clapton.

Brad Downey | USA / Berlin, Deutschland. Bringt mit anarchisch-komischen Verwandlungen von städtischem Mobiliar die Konventionen des urbanen Lebens zum Einsturz.

Tristan Eaton | New York City, USA. Erhielt Aufträge von Nike, Versace und sogar Barack Obama. Seine akribischen Freihand-Murals sind in Metropolen von Paris bis Shanghai zu sehen.

Ron English | Beacon, USA. Kapert komplette Werbewände und macht mit seiner „POPaganda“ vor den Heiligtümern der Kunstgeschichte definitiv nicht Halt.

Shepard Fairey | Los Angeles, USA. Einer der politischsten Street Artists. Landete mit seinem HOPE-Poster zur Obama-Kampagne einen viralen Hit, der es bis in die Simpsons-Serie und in die namhaftesten Museen brachte.

FINO‘91 | Berlin, Deutschland. Ihm war es nicht mehr genug, seine schrillen Wholecars durch Berlin fahren zu sehen: Er baut sich jetzt seine eigenen Züge.

Ganzeer | Kairo, Ägypten / Los Angeles, USA. Die Huffington Post zählt ihn zu den „25 Street-Art-Künstlern der Welt, die die Kunst im öffentlichen Raum verändert haben“, nicht zuletzt beim Arabischen Frühling in Kairo.

Anders Gjennestad | Arendal, Norwegen / Berlin, Deutschland. Die Figuren in seinen mehrschichtigen Schablonenbildern sehen zwar fotorealistisch aus, brechen aber alle Regeln der Physik.

Ben Heine | Brüssel, Belgien. Lässt Menschen in abstrakten Gemälden verschwinden und im Match Bleistift gegen Kamera und Fantasie gegen Realität antreten.

HERAKUT | Berlin, Deutschland. Das Duo macht Kunst mit sozialer Strahlkraft – nicht nur in den besten Gegenden, sondern auch in Flüchtlingslagern, querfinanziert durch Ausstellungen in renommierten Museen.

Icy & Sot | Iran / New York City, USA. Das persische Brüderpaar durchbricht die Zensur und propagiert in seinen eindrucksvollen Stencils eine Welt ohne Grenzen, Krieg und Waffen.

Leon Keer | Utrecht, Niederlande. Meister der anamorphen Kunst, lässt sich gerne über die Schulter schauen: Bei ihm wird die Entstehung seiner verblüffenden Asphaltgemälde zum öffentlichen Event.

Lady Aiko | Tokio, Japan / New York City, USA. Expertin der Provokation, hat mit ihren spontanen Paste-Ups und Stencils die aktuelle Welle der globalen Street-Art-Bewegung mitausgelöst.

Loomit | München, Deutschland. Beeinflusst von Bayerischen Barockkirchen und der Sprüher-Szene der Bronx hinterlässt der Allgäuer Graffiti-Pionier seine Spuren auf den Wänden der Welt.

MadC | Halle, Deutschland. Bannt die Energie, die beim Sprühen auf Straßen und Zügen freigesetzt wird, in transparent leuchtende Schriftzügen und atemberaubende Installationen.

OAKOAK | Saint Etienne, Frankreich. Macht mit Einflüssen aus der Pop- und Geek-Kultur die Stadt zu seinem Spielplatz und Spaß zu einer Form von Aktivismus.

Odeith | Lissabon, Portugal. Seine dreidimensionalen Werke springen einen aus dunklen Ecken an und katapultieren anamorphes Graffiti auf ein neues Level.

OLEK | Polen / New York City, USA. Häkelt ihre beißende Kritik in grellbuntem Garn und verwebt damit Sex, Feminismus, Mode, Kunst, Handwerk und Public Art.

QI Xinghua | Beijing, China. Chinas erster 3D-Künstler überhaupt, hat sich mit seinen überdimensionalen
Gemälden einen Stammplatz im Guinness-Buch der Rekorde gesichert.

Replete | Leeds, Großbritannien. Multipler Experte für Videospiel-Kunst und dreidimensionales Graffiti, bewegt sich haarscharf jenseits der Legalität, um Farbe in ungeliebte und vergessene Ecken zu bringen.

ROA | Gent, Belgien. Präsentiert in haushoher Vergrößerung seine wilden Kreaturen, denen er an den Rändern und in den Trümmern unserer urbanen Gesellschaft begegnet.

Jaime Rojo | New York City, USA. Mitbegründer von „Brooklyn Street Art“, dokumentiert die Kunst auf den Straßen der Welt und ist dabei quasi selbst Künstler auf seiner Seite der Kamera.

Skewville | New York City, USA. Wer irgendwo auf der Welt ein Paar Holz-Turnschuhe an einer Telefonleitung baumeln sieht – die stammen von diesem schrägen Zwillingsbrüderpaar.

SpY | Madrid, Spanien. Lässt sich von dem Material inspirieren, das die Stadt bietet, und macht Kunst, die Sand ins Getriebe deren träger Maschinerie streut.

Truly | Turin, Italien. Mit ihren revolutionären optischen Illusionen drehen die vier Künstler und Designer die Wirklichkeit einmal komplett durch den Fleischwolf.

Juandres Vera | Monterrey, Mexiko. Macht mit beeindruckenden Murals und Anamorphosen multi-dimensionale Straßenkunst von hyperrealistisch bis hypermetaphorisch.

WENU | Hongkong / Berlin, Deutschland. Die vier Multitalente betreiben ihre einzigartig irrwitzige Stadtgestaltung für “we ’n’ you”.

Dan Witz | New York City, USA. Einer der Vorreiter der Street Art und seit den 1970ern im Einsatz, kreiert unentwegt neue spielerische wie politische Interaktionen mit urbanen Elementen.

Yok & Sheryo | Australien / Singapur / New York, USA. Das „Danger couple“ verbindet erfolgreich Skateboard-Grafiken und Surferkultur mit Psychoanalyse und unverblümtem Kitsch.

Ernest „ZACH“ Zacharevic | Vilnius, Litauen. Macht die Stadtlandschaft zum entscheidenden Requisit seiner Murals, die sich als experimentelle Antworten auf seine Umgebung verstehen.



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One Comment

  1. Łysiak Łysiak

    super sprawa bardzo ladne instalacje

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