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Schottland Trip Teil 1

Schottland

Zugegeben: Ich bin immer wahnsinnig angespannt, super neugierig und bereits ein bisschen wehmütig, bevor es überhaupt losgeht. Diesmal verzog es mich nach Schottland, wo ich mehrfach positiv überrascht wurde, aber wie! Ich erzähle euch warum.

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Montag früh um 3:00 Uhr. Der Wecker klingelt, neben mir ein Glas Wasser, draußen tiefe Nacht, denn es ist Zeit für mich sich auf die Reise nach Schottland zu machen. Also sitze ich da, in meinem Bett, schaue durch mein Zimmer, welches durch Klamotten Berge, Koffer, Taschen und Reiseutensilien nicht mehr als solches erkennbar war. Ich fiel vom Bett in mein Bad, von dort an den Frühstückstisch. Um 5 ging es dann los.

Von Dresden ging es direkt nach Amsterdam, wo es auf die King Seaways Fähre ging. Warum man ein derart riesen Schiff Fähre nennt ist mir zwar nicht klar, dennoch erfüllte es seinen Zweck als solches. Es setzte uns über von Amsterdam nach New Castle. Die Kabinen eher winzig, die Dusche für Size 0 Models, machten wir es uns dennoch recht bequem und stimmten uns ein mit Fashion und ein bisschen Bier. Auf dem Schiff war das Publikum ziemlich gemischt. Von Schulklassen bis Rentner war alles dabei. Outfit Status: ganz normal, wie meine lieben Deutschen.

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass das Preis-, Leistungsverhältnis gut war. Im Gegensatz zu anderen Blogs, welche ein 100€ Essen als Fair abstempeln, weil es einen gewissen Blick auf irgendeine Stadt bietet, sehe ich es nicht ein für eine Pizza 33€ zu bezahlen, auch nicht mit Meerblick inklusive. Auf dem Weg von Dresden nach Amsterdam war ich wenigstens so klug und hatte für Verpflegung vorgesorgt. Es gab Babybrei. In Massen. Auf dem Schiff brauchte ich dann aber was warmes, was festes. Aber bitte nicht für den Preis.

Schottland Schottland

Beim Sonnenuntergang kam bei mir, auch ohne Romanze, die Stimmung von Titanic auf. Doch wie sagte Carrie einst: „Was würde Schneewittchen ohne ihren Prinzen machen? Sie würde vermutlich irgendwann aufwachen, sich eine Versicherung suchen und zu einer Samenbank gehen.“ Problem gelöst.

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Also stand ich da, in meinem relativ neuem Mantel und genoss den Sonnenuntergang. Auf meiner Nase eine Sonnenbrille, auf dem Kopf der Wind. Mehr Modemagazin Feeling gibt es nicht, zumindest nicht auf hoher See.

Am Frühen Morgen um 9 Uhr kamen wir in New Castle an, was aus verschiedenen TV Serien vor allem für seine guten Clubs bekannt ist. Doch dafür blieb keine Zeit. Ich kaufte einen antioxidant Smoothie, auf genannt „Green Smoothie“, mit Apfel, Kiwi, Spinat, Gurke, Broccoli ect., sowie die britische Ausgabe der GQ.

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Es ging direkt weiter nach Schottland. Auf dem Weg dahin starrte ich mit Musik in meinen Ohren aus dem Fenster, in Gedanken vertieft, als ich nach einiger Zeit bemerkte wie sich die Landschaft eines Agatha Christie Krimis anpasste. Wie ich bereits in meinem                       Pre-Schottland Artikel vermutete. Endlose weite, eine optisch kühle Luft und ein bisschen Triste Stimmung prägten das Land. Auf halber Strecke überquerten die unspektakuläre Grenze zu Schottland. Endlich. Weite Wiesen, Schafs Herden und Landhäuser. Irgendwie fühle ich mich Zuhause. Fernab von großen Städten, vibrierenden Geschäften und sich tummelnden Menschenmassen habe ich mich verliebt.

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In Edinburgh ging es auf die Edinburgh Castle. Eine Burg von der aus man einen wunderbaren Blick auf die Stadt hätte genießen können, wäre es nicht so neblig gewesen. Direkt an die Burg grenzt eine Einkaufsmeile, die Kings Mille. Hier ging mein Herz erst richtig auf. Kleine, schicke Geschäfte, sehr elegante Restaurants, Cafés und Szene Treffpunkte. Es wirkte alles so..perfekt, ohne dass es aufgesetzt wirkte. Der Wahnsinn.

Vor meiner Abreise hatte ich das Bild von einer verschlafenen Stadt im Kopf. Mit Rentnern und faulen Leuten. Aber Nein. Edinburgh ist, vor allem im Stadtzentrum, eine lebendige, junge, frische Studenten Stadt. Die Menschen sehen aus wie aus einer Kosmetik Werbung, ihre Klamotten sind eins zu eins geklaut aus Modemagazinen. Unglaublich. Ich bin so erschrocken. Jeder zweite Mensch sah aus wie ein Model. So schön anzusehen.

Nach einer Portion Fisch and Chips, Kaffee und Zigarette ging es über die Kings Mille zum shoppen und Stadt erkunden. Wunderschöne Läden, in denen noch schönere Cashmere Klamotten verkauft werden. Sich hier durchzuwühlen ist ein Traum des Kuschelns.

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Ganz spontan kam eine Freundin von mir, Jenny, auf die Idee sich einen Piercing stechen zu lassen. Und so ging es sehr kurzfristig zum Piercer und Tätowierer. Nach 10 Minuten und keinem einzigen Aufmucken später war es vollbracht. Der Körperschmuck war befestigt. Ich finde es toll, wenn sich Menschen durch Körperschmuck in Form von Tattoos oder Piercings verschönern. Eine tolle Art der Dekoration, weil ich hier finde, das Schmuck und Körper in eins übergehen. Es ist halt nicht wie eine Jacke die an dir „klebt“, sondern es steckt in oder an dir oder liegt unter deiner Haut in der Hornschicht. Halt eben du.

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Später Abends ging es ins Hotel. Hier war ich so super überrascht, dass ich mein Glück kaum fassen konnte. Über das Hotel nur spärlich informiert ging ich mit dem Gedanken einher, ich würde in einer echten Bruchbude schlafen. Doch die Zimmer sind extremst hell und freundlich, niedlich eingerichtet und vor allem sauber! Das Essen ist ja wohl ein Traum, aber lest selber.

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Es ist 1:21 Uhr, in Deutschland mittlerweile 2:21 Uhr, ich sitze auf meinem Hotelbett und drücke jetzt den Kopf veröffentlichen. Ich wünsche einen angenehmen Tag. Für euch, aber auch für mich. Ich starte am Morgen gegen 9 Uhr in meinen 3 aufregenden Tag. Bis dahin!

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Mister Matthew

Mister Matthew ist der Autor hinter dem Fashion Blog für Männer ,,Mister Matthew”. Seit 2014 berichtet er täglich über seine Outfits und Reisen, Events und Fashion Weeks, über aktuelle Trends und No-Gos, seinen Alltag und seine Erlebnisse. Mister Matthew liebt die guten und schönen Seiten des Lebens und ist ein positiver Mensch durch und durch. Sein Blog steht dabei für hochwertigen und einmaligen Inhalt.

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