SEEN AT Berlin

Seen at Berlin

SEEN AT Berlin

Ich möchte Euch heute eine APP vorstellen, indessen Idee ich mich sofort verliebt habe! Dafür muss ich im Vorfeld anmerken, dass es sich hier um keine bezahlte Kooperation handelt! Ich lobe und pushe die App nicht, weil sich mein Kontostand dadurch vergünstigt, sondern, weil ich absolut angetan und begeistert bin von ihrer Idee und Funktion.

“Real styles,real people.” – SEEN AT Berlin

Über die letzten Jahre hinweg konnte man beobachten, wie aus der einst authentischen, rohen Streetstyle-Szene, ein Perfektion-Süchtiges, sich selbst inszenierendes Haifischbecken geworden ist. Fotos, die auf dem Blog und bei Instagram hochgeladen werden, gleichen keinen schnell aufgenommenen Smartphone Fotos mehr, welche unverfälscht die Realität darstellen sollten, sondern erinnern eher an Vogue Editorials und teure Shootings. Streetstyle verstand sich einst als Gegenbewegung gegen Professionalität und Photoshop. Streetstyle konnte jeder schnell und einfach mit dem Handy schießen. Es benötigte keinen qualifizierten Fotografen. Es reichte eine Freundin oder Bloggerkollegin aus und zack, man hatte sein Outfit fotografiert.
Da über die Jahre nicht nur das Bloggen, sondern auch das Fotografieren professionalisiert worden, starb die echte, unverfälschte Streetstyle-Szene aus. Alles definierte sich nur noch über gekünstelte Posen, gefaketes Laufen und Lachen. Bis jetzt.

SEEN AT Berlin ist eine APP, entwickelt von ‘The Studio‘, welche sich zur Aufgabe gemacht hat, den ehemaligen Streetstyle aus seinem Exil, direkt auf die Straßen Berlins zu holen. SEEN AT Berlin ermöglicht es seinen Usern, Fotos von interessanten Outfits zu schießen, um diese anschließend an eine Wall in der APP hochzuladen. Posen vor einer Spiegelreflexkamera, Bearbeiten bis zur Unkenntlichkeit und ewiges Aussortieren des besten Fotos gehören somit der Vergangenheit an.

Seen at Berlin



“Entschuldigung? Kann ich ein Foto von deinem Outfit machen?”

Was jetzt auch ganz anders ist: nicht mehr die Person (Blogger, Model, Influencer) steht im Mittelpunkt, sondern das wirkliche Outfit. Die Gesamtheit der unterschiedlichen Outfits und Personen machen den Streetstyle aus, nicht eine einzeln gehypte Person.
Wenn man unterwegs ist, eine Person in einem coolen Look sichtet, dann sollte man auf sie zugehen und fragen, ob man das Outfit fotografieren darf. Anschließend wird das Foto mit Beschreibung und Ortsangabe in die APP geladen. Ganz unverfälscht, ganz authentisch, ganz Berlin eben.
Das dürfte nicht nur die Streetstyle-Szene, sondern auch die Blogosphäre pushen. Eine APP, die besonders die sehr beschimpfte Streetstyle-Szene zur Fashion Week retten könnte! SEEN AT Berlin hat das Potential, in die verstaubte, gefälschte ‘Outfitbilder-Welt’ neuen Schwung rein zubringen. Ich zum Beispiel wurde zur letzten Fashion Week Berlin von einer sehr charmanten Frau angesprochen, ob sie nicht ein Foto von mir und meinem Outfit machen und es bei SEEN AT Berlin teilen dürfe. Ich war sofort hin und weg von der Idee. Die deutlich bessere Methode sein Outfit zu präsentieren, als einfach nur auf dem Blog. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Shootings bei denen ich im Studio stehe und Fotos machen kann bis ein perfektes dabei ist, dennoch finde ich, dass SEEN AT Berlin eine sehr erfrischende Abwechslung ist. Immerhin ist pure Perfektion auf Dauer ja auch langweilig!

Am besten Klickt ihr Euch mal durch. Ihr werdet staunen! SEEN AT Berlin im App Store.

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Mister Matthew
Mister Matthew

Mister Matthew ist der Autor hinter dem gleichnamigen Modeblog für Männer: »Mister Matthew«. Seit 2014 berichtet er über die Themen Mode, Kosmetik, Lifestyle und Interior. Einzigartig in der deutschsprachigen, männlichen Bloggerszene, transportiert er auf seinem Blog individuelle als auch hochwertige Inhalte, auf künstlerische sowie ästhetische Art und Weise. Immer mit einem gewissen Twist, möchte er seine Leser*innen zu den schönen Seiten des Lebens einladen. Wenn Luxus auf Haltung trifft, begegnet man Mister Matthew. Herzlich Willkommen.

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