Cashmere und Wolle für den Sommer

Cashmere und Wolle für den Sommer.

Cashmere und Wolle für den Sommer

Cashmere und Wolle für den Sommer sind nicht die ersten Textilfasern, an die man denkt, wenn man sich für die warmen Tage im Jahr mit Kleidung eindecken will. Doch für den ein oder anderen Moment und richtig getragen, können auch Cashmere und Wolle für den Sommer eine modische Grundlage und Bereicherung darstellen. Gerne möchte ich deshalb eine Lanze für eben diese Fasern brechen und dazu anregen, sie auch im Sommer in sein Repertoire mit aufzunehmen. Doch wann genau eignen sich Cashmere und Wolle für den Sommer denn? Wie kann man sie am besten tragen – und vor allem: was sind sie überhaupt?

Wann eignen sich Cashmere und Wolle?

Ein warmer Tag am See, schwitzige Situationen im Büro, stickige Luft in Bus und Bahn. In der Sommerzeit ist die Frage, wann sich Cashmere und Wolle denn eignen sollen, sehr berechtigt. Und dennoch gibt es sie, Tage und Momente von sommerlicher Temperatur, zu denen sich genau diese Fasern gut eignen. Möglich macht das die Tatsache, dass Kleidung aus diesen Fasern zwar wärmt, dennoch eine Zirkulation zwischen Haut und Luft erlaubt. Im Gegensatz dazu stehen zum Beispiel die Kunstfasern Polyester und Polyamid, die unsere Haut regelrecht von der Außenwelt abschirmen und eine “Atmung” verhindern. Beschäftigt man sich ein bisschen mit der Herstellung und Zusammensetzung von den in der Modeindustrie überwiegend verwendeten Fasern, staunt man nicht selten schlecht, welche Kunstfasern es mit welcher Beschaffenheit so gibt.

Ich persönlich bevorzuge Naturfasern. Damit fühle ich mich einfach wohler und durch die Eigenschaften vor allem besser klimatisiert. Selbsterklärend ist hierbei, dass es darüber hinaus darauf ankommt, wie die Kleidungsstücke aus Cashmere und Wolle im Sommer getragen werden. An einem eher kühlen Sommertag oder zu abendlichen Stunden, zum Beispiel beim Grillen mit Freunden, können Strickjacke, Cashmerepullover und Co. ganz normal getragen werden. An eher warmen, stickigen Tagen kommt man mit diesen Fasern in Einklang, wenn man sie bewusst durch andere Kleidungsstücke substituiert. Was das bedeutet? Statt sie ergänzend zu einem Outfit zu tragen, werden sie stattdessen alleine getragen. So nehme ich zum Beispiel einen leichten Pullunder aus besonders weichem und leichten Cashmere und trage ihn ohne T-Shirt darunter oder Jacke darüber.

Das Gleiche funktioniert auch mit einer Strickjacke, einem Strickcardigan oder Wollpullover. Lässt man hier andere Kleidungsstücke darüber oder darunter weg, so lassen sie sich wunderbar an warmen Tagen tragen. Dabei ist mir außerdem über die Jahre aufgefallen, dass Cashmere Cardigan für Damen immer leichter und somit luftiger sind als die für Herren. Ein bisschen ungerecht im ersten, aber kein Hindernis im zweiten Moment. So greife ich persönlich immer zu der Auswahl bei den Frauen, da sich für mich somit Cashmere und Wolle für den Sommer noch besser in Einklang bringen lassen. Und kehrt nach einem sommerlichen Tag am Abend ein bisschen Kälte ein oder kommt eine frische Prise auf, so ist man in Kleidungsstücken aus Cashmere und Wolle auch gleich gut gewärmt. Wichtig hierbei ist auch, welche der drei Fasern man nutzt. So sind auch diese beiden Naturfasern nicht gleich. Doch wo liegt eigentlich der Unterschied?

Cashmere: die edle Faser

Cashmere – oder auch Kaschmir – zählt zu den edelsten Fasern auf diesem Planeten. Grund dafür sind die besonders guten Eigenschaften. Dazu zählen die hervorragende Wärmedämmung sowie zeitgleich gute Zirkulation, die Feuchtigkeits-, Schmutz- und Geruchsabweisung, gepaart mit sehr weicher Beschaffenheit bei sehr hoher Reißfestigkeit. Dabei sind die Haare/Fasern bei Cashmere unvergleichlich dünn und fein, was Mode aus Cashmere edel aussehen und sich großartig anfühlen lässt. Generell gilt in der Gesellschaft, dass Cashmere für eher edle Kleidung verwendet wird, was sich auch bei mir widerspiegelt. So sind meine Kleidungsstücke aus Cashmere eher edler Natur, wie zum Beispiel ein Pullunder, ein Poloshirt oder Rollkragenpullover.

Die tolle Wolle

Wolle – wie sie im Überbegriff genannt wird – zählt zu den am häufigsten verwendeten Fasern auf diesem Planeten. Neben der günstigen Herstellung und Verarbeitung, sind es vor allem die hervorragenden Eigenschaften, welche diese Faser in der Modewelt so beliebt machen. Wolle ist warm, aber atmet, was sie perfekt für einen sommerlichen Abend macht. Die Fasern sehen nicht nur gut aus, sondern sind noch dazu hygienisch rein, da sich Bakterien und somit Gerüche schwieriger als anderswo in ihr absetzen. Für einen schwitzigen Tag klingt das nahezu perfekt. Wolle kommt bei mir im Sommer überwiegend als grobmaschiger Strickpullover, Strickjacke oder Long Sleeve vor, die ich mir gerne auch einfach nur über die Schulter werfe.

Ebenso unterschätzt für den Sommer wie Cashmere und Wolle sind Jeanshosen. Hierzu habe ich zeitgleich ebenfalls einen Artikel veröffentlicht, welcher sich mit den Jeanshosen für den Sommer beschäftigt. Klickt euch rein!

Cashmere und Wolle für den Sommer.

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Mister Matthew
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Mister Matthew ist der Autor hinter dem gleichnamigen Modeblog für Männer: »Mister Matthew«. Seit 2014 berichtet er über die Themen Mode, Kosmetik, Lifestyle und Interior. Einzigartig in der deutschsprachigen, männlichen Bloggerszene, transportiert er auf seinem Blog individuelle als auch hochwertige Inhalte, auf künstlerische sowie ästhetische Art und Weise. Immer mit einem gewissen Twist, möchte er seine Leser*innen zu den schönen Seiten des Lebens einladen. Wenn Luxus auf Haltung trifft, begegnet man Mister Matthew. Herzlich Willkommen.

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