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Gürtel-Knigge für Männer

Gürtel-Knigge für Männer

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Hemd, Sakko, Hose, Schuhe – und fertig ist das Outfit. Oder? Was viele Männer trotz perfekt aufeinander abgestimmter Kleidung häufig vernachlässigen, ist der Gürtel. Denn bei dem dünnen Riemen aus Leder kann man sehr viel verkehrt machen und sich letztlich seinen ansonsten gelungenen Auftritt ruinieren. Daher gibt es in Sachen Gürtel einiges zu beachten. Vom kompletten Look, über die Schnalle, bis hin zu Länge und Breite. Die Wissenschaft des Gürtels ist ein bisschen komplexer als nur ,,umbinden und fertig”. Hier ist ein Beitrag über die Gürtel-Knigge für Männer.

Gürtel Knigge für Männer 2

Gürtel und Schuhe im Einklang

Eine der wichtigsten Regeln ist die, dass der Gürtel unbedingt auf die Schuhe abgestimmt sein sollte. Das bezieht sich nicht nur auf die Farbe, sondern auch auf das Material. Für ein Business-Outfit greift man üblicherweise zu dunklem oder schwarzem Leder. Allerdings kann man zuweilen auch Akzente setzen, indem man etwa beige Schuhe und einen Gürtel im gleichen Farbton trägt. Wenn man den Gürtel kauft, empfiehlt es sich, die Schuhe mitzunehmen, um sich im Geschäft ein besseres Bild machen zu können. Außerdem sollte man sich informieren, ob der Hersteller der Schuhe auch Gürtel im Programm hat, da für beide Produkte dann das gleiche Material verwendet wurde.

Die Schnalle

Ein essentielles Element des Gürtels ist seine Schnalle. Die gibt es in unzähligen Ausführungen, von dezent bis pompös ist alles dabei. Die Herausforderung ist es, das richtige Design zum Outfit zu wählen. Zum Business-Anzug kommt nichts anderes infrage als eine minimalistische Schnalle, die am besten über einen beweglichen Dorn verfügen sollte. Wie bei der Kombination aus Gürtel und Schuhen sollte man auch darauf achten, dass die Schnalle gut zu anderen Accessoires wie der Armbanduhr oder dem Fingerschmuck passt. Trägt man einen Zeitmesser aus Gold ums Handgelenk, dann eignet sich dazu am besten eine goldfarbene Schnalle, ein silberner Ring sollte idealerweise mit einer Schnalle im gleichen Farbton kombiniert werden.

Gürtel zu legerer Kleidung

Verlässt man das geschäftliche Parkett und wirft sich in seine Freizeitkleidung, dann muss man auch beim Gürtel nicht mehr allzu strikt sein. Dann kann man seine Jeans oder seine Chinohose auch mal mit einem Gürtel aus Stoff tragen. Außerdem muss man die Wahl der richtigen Schnalle nicht mehr allzu streng nehmen. So kann es in der Freizeit gerne auch eine aufwendige Lösung wie ein Doppeldorn oder eine Koppelschnalle sein. Wer es in seiner Freizeit etwas experimenteller mag, der kann sich beim Look seines Gürtels auch ein bisschen austoben. Empfehlen kann ich hierbei den wirklich sehr experimentellen Off White Gürtel, welcher letztes Jahr in der Welt der Mode für ordentlich Drama gesorgt hat.

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Die richtige Länge und Breite

Bei der Breite des Gürtels unterscheidet man ebenfalls zwischen geschäftlicher und privater Kleidung. Zu einem Business-Anzug passt ein Gürtel am besten, der rund drei Zentimeter breit ist. Schmaler sollte er nicht sein, da er sonst stark an Wirkung verliert. Im Freizeitbereich darf der Gürtel gerne auch breiter sein. Was die Länge des Gürtels angeht, gibt es ebenfalls klare Vorgaben. Im Normalfall hat er fünf Löcher, üblicherweise benutzt man beim Tragen das mittlere davon. Das sieht am besten aus und bietet zudem die Möglichkeit, bei Bedarf noch etwas an der Länge zu verändern – wenn man beispielsweise ab- oder zugenommen hat. Dringend absehen sollte man davon, neue Löcher in den Gürtel zu stechen, wenn die vorhandenen nicht mehr ausreichen. Selbst wenn man seine Sache noch so gut macht: Es ist einfach auf den ersten Blick zu erkennen, wenn der überstehende Teil des Gürtels viel zu lang oder zu kurz ist. Stattdessen sollte man sich lieber gleich einen neuen Gürtel zulegen, wenn der alte nicht mehr passt. Und wer weiß, vielleicht gehört zur Kleidung der Zukunft ja irgendwann auch ein Gürtel, der seine Länge automatisch an den Bauchumfang seines Trägers anpasst.

Wann man auf den Gürtel verzichtet

Entscheidet man sich dafür, statt eines Sakkos einen Frack oder einen Smoking anzuziehen, dann sollte man von einem Gürtel absehen. Stattdessen sind Hosenträger die optisch ansprechendere Variante. Ohnehin verfügt eine Frackhose nicht über Schlaufen für den Gürtel, also wäre ein solcher wenig sinnvoll. Bei einem Smoking ist der Gürtelbereich ohnehin (im Idealfall, wenn beim Styling auch an alles gedacht wurde) von einem Kummerbund bedeckt, sodass auch hier ein Gürtel keinen Sinn machen würde. Also merken: bei Smoking und Frack, ist der Gürtel kack!

Mister Matthew

Mister Matthew ist der Autor hinter dem Fashion Blog für Männer ,,Mister Matthew”. Seit 2014 berichtet er täglich über seine Outfits und Reisen, Events und Fashion Weeks, über aktuelle Trends und No-Gos, seinen Alltag und seine Erlebnisse. Mister Matthew liebt die guten und schönen Seiten des Lebens und ist ein positiver Mensch durch und durch. Sein Blog steht dabei für hochwertigen und einmaligen Inhalt.

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